Ermittlungen gegen Frauenhelpline eingestellt

28. März 2007, 19:42
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Staatsanwaltschaft konnte keine Beweise für Verfälschung der Anruf-Statistik wegen Subventionen finden

Wien - Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Wien gegen die "Frauenhelpline gegen Männergewalt" sind eingestellt worden. Im August vergangenen Jahres hatte das Gesundheits- und Frauenministerium wegen Betrugsverdachts der Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung übermittelt. Mangels Beweisen wurden die Ermittlungen in der Vorwoche aber beendet, sagte Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Montag.

Vorwurf der Erschleichung von Subventionen

Die Helpline des Vereins der "Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF)" war wegen Ungereimtheiten in der Anruf-Statistik zu einer Aufgabe für die Staatsanwaltschaft geworden. Die "Wiener Zeitung" hatte Ende Oktober 2006 über eine angebliche Manipulation und Steigerung der Anzahl an Telefonaten berichtet, durch die sich die Hotline öffentliche Subventionen habe sichern wollen. (APA)

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