Patriarch Bartholomaios bei Bundespräsident Fischer

12. März 2007, 17:43
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Dank für österreichisches Interesse an Situation des Ökumenischen Patriarchats

Wien - Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. ist zu Beginn seines fünftägigen Österreich-Besuchs am Montagnachmittag mit Bundespräsident Heinz Fischer zu einer einstündigen Unterredung zusammengetroffen, in deren Verlauf er seiner Freude über die Freiheit der rund 400.000 orthodoxen Gläubigen in Österreich Ausdruck verlieh und zugleich für das lebhafte Interesse dankte, das der Situation des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel von offizieller österreichischer Seite entgegengebracht werde. Bei der als überaus herzlich geschilderten Zusammenkunft in der Wiener Hofburg kamen auch die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei zur Sprache.

"Tiefe Zuneigung und Verehrung"

Das Oberhaupt der Weltorthodoxie und das österreichische Staatsoberhaupt sprachen insbesondere über die vorjährige Türkei-Reise von Papst Benedikt XVI. und dessen bevorstehende Österreich-Visite im September, wie Präsidentensprecher Bruno Aigner anschließend mitteilte. Bartholomaios I., der am morgigen Dienstag im Stephansdom mit dem Kardinal-König-Preis ausgezeichnet wird, drückte seine "tiefe Zuneigung und Verehrung" für den vor genau drei Jahren verstorbenen Wiener Alterzbischof aus und unterstrich seine besondere Verbundenheit mit Österreich und Wien.

Anschließend traf der Ökumenische Patriarch, der vom Wiener griechisch-orthodoxen Metropoliten Michael Staikos begleitet wurde, mit Bundeskanzler Alfred Gusenbauer zu einem Gespräch zusammen. (APA)

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