Reise trotz Hindernissen: Da Vinci-Gemälde

20. März 2007, 13:42
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Leonardos "Verkündigung" wird trotz maßgeblicher Proteste an Japan verliehen: Senator kettete sich aus Protest an Museumssäule

Florenz - Trotz zahlreicher Einsprüche hat das weltberühmte Gemälde "Die Verkündigung" von Leonardo da Vinci (1452-1519) die Uffizien in Florenz in Richtung Japan verlassen. Als Protest gegen die "Abreise" des Bildes kettete sich am Montag der Senator Paolo Amato (Forza Italia) zeitweise an eine Säule vor dem Museum.

Mit der Aktion wolle er gegen die "Arroganz des Kulturministers" Francesco Rutelli demonstrieren. Rutelli hatte trotz Opposition, die Sicherheitsbedenken äußerte, den Verleih nach Japan durchgesetzt hatte, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Die Leiterin der Uffizien, Cristina Acidini, betonte gegenüber der Presse, dass sie sich selbst angekettet hätte, wenn irgendwelche Zweifel an der Sicherheit des Gemäldes während seiner Reise bestünden.

Die "Verkündigung" soll mehrere Monate lang in Ausstellungen in Japan zu sehen sein. Leonardo da Vinci malte das Bild im Alter von 20 Jahren. (APA/dpa/red)

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    Mehrere Monate weg von Zuhause: da Vincis "Verkündigung"

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