Kriminalstatistik für Wien: Zahl der Überfälle stark gestiegen

19. März 2007, 10:46
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Rückgang bei Einbrüchen - Rückläufige Aufklärungsquote

Vor allem die Zahl der Raubüberfälle macht Kriminalbeamten in Wien derzeit zu schaffen. Laut der am Montag veröffentlichten monatlichen Kriminalstatistik für die Bundeshauptstadt hat sich die Zahl der Bank- und Postüberfälle in den ersten beiden Monaten 2007 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mehr als verdoppelt. Ebenfalls gestiegen sind die Überfälle auf Trafiken (von 13 auf 22) und Tankstellen (von einem auf acht). Hingegen gab es um 33,3 Prozent weniger Wettbüroüberfälle.

Stark gestiegen ist auch die Zahl der Handyraube von 118 auf 168 und der Überfälle auf Passanten (Handtaschenraube), von 226 auf 317. In diesem Bereich wurden aber auch mehr Fälle aufgeklärt: Bei der Zahl der geklärten Fakten ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Plus von 34,5 Prozent zu verzeichnen.

Weniger Diebstähle

Rückgänge gab es hingegen bei der Diebstahlskriminalität: Bei Einbrüchen gab es um 1,1 Prozent weniger als 2006, bei Einbrüchen in Büros und Geschäfte sogar ein Minus von 28 Prozent. Auch die Zahl der Einbrüche in Wohnungen, Einfamilienhäuser und Autos ist rückläufig.

Insgesamt stieg die Zahl der angezeigten Fälle gegenüber 2006 um 1,2 Prozent an. Geklärt wurden hingegen weniger Fakten, auch wenn gegenüber dem Jänner ein Zuwachs von 9,7 Prozent in diesem Bereich zu verzeichnen war. Die Aufklärungsquote ist in den ersten beiden Monaten ebenfalls rückläufig. (APA)

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