Ariane-5-Rakete startet nach Verzögerung erfolgreich ins All

21. März 2007, 13:38
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Mit einem indischen und einem britischen Satelliten an Bord - Technische Probleme am Kühlsystem der Rampe für Verschiebung verantwortlich

Kourou/Paris - Mit eintägiger Verspätung hat eine europäische Trägerrakete vom Typ Ariane-5 am Sonntag einen britischen und einen indischen Satelliten ins All befördert. Der Start und die Aussetzung der beiden Satelliten verliefen problemlos, wie Arianespace mitteilte.

Ursprünglich war der Start schon für Samstag geplant, musste aber verschoben werden. Als Grund waren technische Probleme mit dem Kühlsystem der Abschussbasis genannt worden. Der Start am späten Sonntagabend vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana war der erste einer Ariane heuer.

Ein militärischer, ein ziviler Satellit

Die stärkste Version der Trägerrakete vom Typ Ariane 5 ECA brachte den britischen Militärsatelliten Skynet 5A und den für zivile Zwecke bestimmten indischen Telekommunikationssatelliten INSAT 4B in Erdumlaufbahnen. Der 4,7 Tonnen schwere Skynet 5A wurde von Europas führendem Raumfahrtkonzern Astrium gebaut und soll die militärischen Kommunikationskapazitäten des britischen Verteidigungsministeriums erhöhen. Der INSAT 4B von der indischen Raumfahrtagentur (ISRO) hatte rund drei Tonnen Startmasse.

Es handelte sich um den 31. Flug einer Ariane-5-Rakete. Die Ariane 5 ECA ist die leistungsfähigste europäische Trägerrakete und kann bis zu zehn Tonnen Nutzlast transportieren. (APA/AP/dpa)

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    Der Start der Ariane 5 ECA war der erste in diesem Jahr.

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