Kalifornien: Buschfeuer weitgehend eingedämmt

15. März 2007, 15:21
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Kühlere Nachttemperaturen und abflauende Winde - Großeinsatz mit 800 Feuerwehrleuten - Auslöser war angezündetes Fahrzeug

Los Angeles - Ein bedrohliches Buschfeuer in Südkalifornien ist nach einem Großeinsatz von 800 Feuerwehrleuten am Dienstag weitgehend unter Kontrolle gebracht worden. Dienstag früh (Ortszeit) seien die meisten der geflohenen Anrainer in ihre Häuser zurück gekehrt, berichtete der US-Fernsehsender CBS. Einige kleinere Brandherde waren aber noch nicht gelöscht.

Das rasch um sich greifende Buschfeuer hatte am Sonntag nahe Anaheim südlich von Los Angeles mehr als 1.000 Menschen in die Flucht geschlagen. Zwei Häuser und rund 800 Hektar Buschland brannten ab.

Brandstiftung

Der dichte Rauch über den meterhohen Flammen verdunkelte den Himmel über dem hügeligen Umland von Anaheim. Ersten Ermittlungen zufolge war Brandstiftung die Ursache. Ein gestohlener Honda Civic sei am Straßenrand abgestellt und "absichtlich angezündet" worden, sagte Feuerwehrchef Stephen Miller am Montag.

Das Feuer in Südkalifornien war das schlimmste von mehreren Bränden in anderen Teilen des US-Bundesstaates, schrieb die Zeitung "Desert Sun". Wegen des ungewöhnlich warmen und regenarmen Winters seien Boden, Bäume und Pflanzen besonders trocken und entflammbar. Die Buschfeuersaison beginnt normalerweise erst im Juni. Die Behörden warnen aber vor weiteren Bränden - die Feuergefahr sei nach wie vor groß. (APA/dpa)

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