EU-Kommissar Rehn ruft zu nachhaltiger Lösung auf

15. März 2007, 16:16
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Ahtisaari-Vorschlag sei "realistischer Kompromiss"

Brüssel - EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn hat zu einer raschen Einigung über den künftigen Status des Kosovo aufgerufen. "Eine nachhaltige Lösung für den Status des Kosovo wird benötigt, und zwar ohne weiteren Verzug", erklärte Rehn am Samstag in Brüssel zum Scheitern der Gespräche zwischen serbischen und kosovo-albanischen Spitzenpolitikern in Wien. Die Kommission biete weiterhin ihre Hilfe an, um diesen Prozess in der nächsten Phase vor den Vereinten Nationen zum Abschluss zu bringen.

"Realistischer Kompromiss"

Rehn bezeichnete den Vorschlag von UNO-Vermittler Martti Ahtisaari als "realistischen Kompromiss". Er biete einen Rahmen für einen künftigen stabilen, demokratischen und multi-ethnischen Kosovo. Die Festlegung des Status müsse in einer klaren europäischen Perspektive verankert werden, um die Stabilität im Kosovo und der weiteren Region zu stärken, betonte der für den Balkan zuständige EU-Kommissar. (APA/dpa)

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