Gericht kippte Verbot des Waffenbesitzes in Washington

15. März 2007, 12:26
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Bürgermeister will Berufung einlegen

Washington - Ein amerikanisches Berufungsgericht hat das Verbot von Handfeuerwaffen in Washington gekippt. Die US-Hauptstadt hatte die Regelung mit dem Zweiten Verfassungs-Zusatz begründet, der nur Militärangehörigen das Tragen von Waffen erlaubt. Das Gericht entschied am Freitag, dass die Stadt ihren Bürgern nicht verbieten könne, die Handfeuerwaffen zu Hause aufzubewahren.

Berufung

Die Waffen müssen auch nicht ungeladen und zerlegt aufbewahrt werden. Bürgermeister Adrian Fenty betonte, dass das Verbot für mehr Sicherheit gesorgt habe und die Stadt gegen das Urteil wahrscheinlich Berufung einlegen werde.

Die vorherige Instanz hatte 2004 sechs Bewohnern der Stadt das Recht auf Waffenbesitz abgesprochen. Das jetzt gekippte Gesetz war seit 1976 in Washington in Kraft. In den USA gibt es daneben nur noch in Chicago eine solche Bestimmung. Die Regierung von Präsident George W. Bush unterstützt das Recht jedes Einzelnen auf Waffenbesitz. (APA/AP)

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