Geil gebrandet geht's gen Gipfel

9. März 2007, 19:38
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Profis denken immer auch ans Branding, verrieten die Extremkletterer augenzwinkernd

Irgendwo im Film taucht einmal kurz eine Luis-Trenker-hafte Figur auf. Ein "very old school"-Kletterer, merkten Thomas und Alexander Huber da an. Ohne Häme, voll Respekt. Aber dass es im Bergsport heute um mehr geht, als "nur" unfassbar gut zu klettern, zeigten die beiden Alpinisten Donnerstagabend bei der Weltpremiere von "Am Limit" doppelt: Auf der Leinwand des Gartenbaukinos poppten da zwischen prächtigen Körpern und geilen Bergen Ausstatterlogos gar mächtig auf. Ganz von selbst. Oder halt fast. Denn Profis denken immer auch ans Branding, verrieten die Extremkletterer augenzwinkernd: Als sie cooles Equipment ("Dieser Rucksack ist das Beste, was es gibt. Das würde ich auch sagen, wenn er nicht von unserem Sponsor wäre.") verlosten, musste der Gewinner zweimal vor die Kamera: "So halten, dass man das Logo sieht, gell?" (DER STANDARD print, 10./11.3.2007)
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