Stromboli: Lava-Strom nimmt beträchtlich zu

13. März 2007, 13:06
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Neuer Alarm der Zivilschutzbehörden - Zwei kleinere Krater an der Nordseite des Vulkans geöffnet

Der Lava-Strom, der seit einigen Tagen aus dem süditalienischen Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Mittelmeerinsel fließt, hat beträchtlich zugenommen. Die Zivilschutzbehörden Siziliens warnten die Bevölkerung der nahe liegenden bewohnten Insel Panarea, die Küste zu verlassen und sich auf mindestens zehn Meter Höhe vom Meer in Schutz zu stellen.

Es hätten sich zwei kleinere Krater an der Nordseite des gut 900 Meter hohen Vulkans geöffnet, aus denen Lava fließe, gaben Vulkanologen bekannt. Schiffe und Flugzeuge wurden in die Region geschickt, um die Lage zu beobachten. Auf der Insel Lipari seien vorerst keine Sicherheitsmaßnahmen notwendig, hieß es.

2002 hatten meterhohe Wellen Stromboli und die Nachbarinseln teilweise überschwemmt. Nach Angaben von Augenzeugen sollen die Wellen damals sogar bis zu zehn Meter hoch gewesen sein. Mehrere Häuser wurden beschädigt, drei Männer verletzt. Die Insel Stromboli ist rund zwölf Quadratkilometer groß und liegt nördlich von Sizilien. (APA)

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    Lava fließt aus dem süditalienischen Vulkan Stromboli ins Meer.

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