Flugunglück bei Zell am See: Hubschrauberwrack abtransportiert

12. März 2007, 17:49
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Fünf Angehörige besuchten Unglücksstelle - Gedenkgottesdienst nächste Woche

Fünf Angehörige eines Schweizer Opfers haben am Freitag, die Unglücksstelle des schweren Flugunfalls bei den Areitbahnen in Zell am See (Pinzgau) besucht, bei dem am Montag acht Menschen ums Leben kamen. Die Schweizer gedachten nahe der Unglücksstelle ihres Verstorbenen, teilte der Bürgermeister der Bergstadt, Georg Maltschnig, mit.

Hinterbliebene der anderen Opfer wollen erst in zwei Monaten in den Pinzgau kommen, só Matschnig. Wann und wo der Gedenkgottesdienst für die acht Verunglückten stattfindet, werde im Laufe der nächsten Woche entschieden. Man müsse noch die Konfessionen abklären.

Wracks untersucht

Die Wrackteile der beiden Fluggeräte wurden am Donnerstag in Zell am See von den Sachverständigen so weit als möglich wieder zusammengestellt und vom gerichtlich beeideten Sachverständigen sowie den Sachverständigen der Unfalluntersuchungsstelle Luftfahrt des Verkehrsministeriums untersucht. Voicerecorder, Wartungsschreiber und Crashsender des verunglückten Hubschraubers wurden ausgebaut und ausgewertet.

Der zuständige Untersuchungsrichter gab das Wrack des Transporthubschraubers Super Puma, in dem sieben Menschen saßen, frei. Teile des Sportflugzeug der Marke Katana würden noch zur weiteren Untersuchung benötigt, sagte Oberst Albert Struber, Leiter der Kriminalabteilung Salzburg.

Die Firma Helog hat mittlerweile das Wrack des Lastenhubschrauber abgeholt und an einen sicheren Ort transportiert. Irgendwann werde die Super Puma dann entsorgt, sagte Helog-Geschäftsführer Beat Ruckli. (APA)

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