Ein Viertel Währings zu Landschaftsschutzgebiet erklärt

Redaktion, 9. März 2007, 11:31
  • Ansicht vom Pötzleinsdorfer Schlosspark.
    foto: josef semrad/netzwerk natur

    Ansicht vom Pötzleinsdorfer Schlosspark.

Fläche umfasst 154 Hektar - Grüngürtel am Westrand Wiens ist nun ein geschlossenes Schutzgebiet

Wien - Die Stadt Wien hat ein Viertel der Gesamtfläche Währings zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Damit ist der Grüngürtel am Westrand Wiens vom 23. Bezirk bis zum 19. Bezirk durchgängig ein geschlossenes Schutzgebiet. In Währing gebe es großflächig zusammenhängende Gebiete, die eine hohe ökologische Qualität aufweisen und für die Naherholung eine wichtige Rolle spielen, heißt es in einer Aussendung.

154 Hektar neues Landschaftsschutzgebiet

Zum neuen Landschaftsschutzgebiet gehören der Michaelerberg, der Schafberg, der Pötzleinsdorfer Schlosspark, der Türkenschanzpark und die Parkanlage Geymüllerschloss Außerdem gehören folgende Kleingartenanlagen dazu: Siedlung Vogelsang, Pötzleinsdorf, Siedlung Schafberg und Kleingartenpark Brunnenstube. Auch der Dürwaringgraben, der Joseph-Kainz-Platz und das Sternwarteareal, das bereits den Status eines Naturdenkmals besitzt, sind nun Teil des neues Landschaftsschutzgebietes. Die gesamte Fläche umfasst ca. 154 Hektar, was 24 Prozent der Bezirksfläche von Währing entspricht.

Schutz der biologischen und landschaftlichen Vielfalt

Das Wiener Naturschutzgesetz sieht vor, dass Gebiete in Wien, die sich durch eine besondere Landschaftsgestalt auszeichnen, als Kulturlandschaft von historischer Bedeutung sind, eine landestypische Eigenart aufweisen oder für die naturnahe Erholung wichtig sind, von der Landesregierung zum Landschaftsschutzgebiet erklärt werden können. Dadurch soll die biologische und landschaftliche Vielfalt im Stadtgebiet geschützt und erhalten, aber auch die Bedürfnisse der StadtbewohnerInnen nach Naturerleben berücksichtigt werden. Die rechtlichen und naturschutzfachlichen Vorarbeiten dafür leistet die Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22. (red)

HERVORRAGEND

Weiter so!!!! ;-))

Das kann ja nur ein Witz sein.

Die Wohnanlage auf dem Areal der Joham-Villa gleicht den Bunkern des Antlantikwalls, die Bäume in der Dr. Heinrich-Maier-Straße sind vernichtet, der ehemalige Hundeabrichteplatz am Dorotheerwald ist scheußlichst verhüttelt, der Pötzleinsdorfer Park ist durch stilwidrige Neupflanzungen verschandelt und jetzt erklärt man alles zum Schutzgebiet. Man faßt es nicht!

durch den dürwaringer graben

rauf am schafberg und dann rüber bis nach neuwaldegg - was für ein herrlicher spaziergang - was für traurige erinnerungen an sie ...

Das ist jedenfalls eine Bergstrecke und weniger ein Spaziergang. Dann schon lieber rund ums Schafbergbad nach Pötzleinsdorf durch den Park.

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