USA wollen mit Iran über Lage im Irak verhandeln

10. März 2007, 21:08
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Washington lehnte direkte Verhandlungen bisher ab

Washington - Die USA haben sich offen für Gespräche mit dem Iran und Syrien über die Lösung der Irak-Krise gezeigt. Falls von Seiten der Syrer oder Iraner bei der Regionalkonferenz am Wochenende ein Angebot zu Gesprächen komme, werde man nicht weggehen, sagte David Satterfield, der Irak-Koordinator im US-Außenministerium, am Donnerstag.

Ob es jedoch tatsächlich zu Gesprächen komme, hänge von der Einstellung der beiden Staaten bei der Konferenz ab, an der neben den Nachbarstaaten des Irak auch die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates teilnehmen. Zudem müsse bei eventuellen Gesprächen das Ziel eines friedlichen und demokratischen Irak im Mittelpunkt stehen.

Die USA unterhalten seit langem keine diplomatischen Beziehungen mehr zum Iran und lehnten zuletzt auch bilaterale Gespräche ab. Die Konferenz am Samstag böte erstmals seit längerem Gelegenheit dazu. Die Regierung in Washington wirft Syrien und dem Iran vor, die Gewalt im Irak zu unterstützen. Derzeit sind etwa 140.000 US-Soldaten im Irak stationiert. (Reuters)

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