Wien: Großes Filmkulturzentrum im Augarten geplant

8. März 2007, 15:59
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Filmarchiv und Viennale: Zwei Kinosäle, Ausstellungen und Mediathek nach Plänen von Delugan Meissl - Konkurrenz: das Sängerknaben-Projekt

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foto: filmarchiv / delugan meissl

Wien - Der Augarten in Wien-Leopoldstadt scheint immer attraktiver zu werden. Am Augartenspitz, wo ab dem Frühjahr 2008 mit der U2-Station Taborstraße/Augarten eine neue Erschließung des Parks möglich wird, wetteifern bereits zwei große kulturelle Neubauprojekte. Nach den Plänen für einen neuen Konzertsaal der Wiener Sängerknaben stellten am Donnerstag Filmarchiv-Leiter Ernst Kieninger und Viennale-Direktor Hans Hurch das bereits sehr konkrete Vorhaben eines Filmkulturzentrums vor. Mit dem von Delugan Meissl Associated Architects (DMAA) vorgelegten Entwurf will man nun die Politik überzeugen. Die Anrainer sind es bereits.

Das neue "Augartenkino", "ein Projekt, in dem historisches und aktuelles Kino zusammenkommen, ein Filmkulturzentrum" (Hurch), soll zwei Kinosäle (mit 150-170 bzw. 70/80 Plätzen), Flächen für Wechsel- und Dauerausstellungen, einen Forschungsbereich, eine audiovisuelle Bibliothek, eine Amphitheater-ähnliche Freiluftkinotribüne sowie Gastronomie-Angebote mit Sonnen- und Aussichtsterrasse umfassen. Die Kosten für das Gesamtprojekt samt Grünraumgestaltung bezifferte Kieninger auf 6 Mio. Euro, das nötige operative Budget auf 500.000 bis 600.000 Euro jährlich.

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