US-Ausgaben für Onlinewerbung um 34 Prozent auf 17 Mrd. Dollar erhöht

16. März 2007, 10:04
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Anzeichen deuten nach 2006 auf weitere Zuwächse hin

Die Ausgaben für Onlinewerbung sind 2006 in den USA um 34 Prozent auf ein Rekordniveau von 16,8 Mrd. Dollar (12,8 Mrd. Euro) gestiegen. Dies haben der Verband Interactive Advertising Bureau (IAB) und der Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers am Mittwoch (Ortszeit) in New York bekannt gegeben. Die Internet-Werbeeinnahmen hatten dabei im Schlussquartal 2006 um 32 Prozent auf knapp 4,8 Mrd. Dollar zugelegt.

Die Ergebnisse für 2006 bestätigten ein "gesundes Umfeld für Onlinewerbung", erklärte David Silverman, ein Partner von PricewaterhousCoopers. Alle Anzeichen deuteten auf einen weiteren Anstieg der Ausgaben traditioneller Werber hin, die die Onlinewerbung als wichtigen Teil ihrer Medienmischung verwendeten, betonte er.

Der massive Anstieg der Werbe-Einnahmen bei Internetfirmen wie Google und Yahoo steht in krassem Gegensatz zu teilweise rückläufigen oder stagnierenden Werbeeinnahmen amerikanischer Zeitungen, Fernseh- und Rundfunkunternehmen sowie anderer traditioneller Medienunternehmen.

Branchenführer Google hatte kürzlich mitgeteilt, dass sich der Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppelt habe. Dank eines rasanten Anstiegs bei den weltweiten Werbeeinnahmen kletterte der Überschuss auf 3,1 Mrd. Dollar gegenüber 1,5 Mrd. Dollar im Vorjahr. Der Jahresumsatz erhöhte sich ebenfalls massiv auf 10,6 (Vorjahr: 6,1) Mrd. Dollar. Google ist das mit Abstand gewinnträchtigste Internetunternehmen der Welt. (APA)

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