VIP-Räume und andere Beziehungsfragen

7. März 2007, 22:20
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Die geladenen Gäste zum Shakira Konzert teilten sich das Klo - und dort konnte man dann klären, ob man richtig eingecheckt hat

VIP-Räume sind toll. Weil man sich dort vom Pöbel geschützt bewirten lassen kann. Aber manchmal muss man sich hart entscheiden: Etwa dann, wenn es auf einem Event zwei getrennte, aber ziemlich gleiche VIP-Zonen gibt. Die Gefahr, da zu übersehen, oder - weit schlimmer - übersehen zu werden, steigt so rapid. Aber zum Glück teilten sich die geladenen Gäste, die Seat und Austrian Airlines am Dienstag zu Shakira in die Stadthalle gebeten hatten, das Klo - und dort konnte man dann klären, ob man eh in der richtigen Zone eingecheckt hatte.

Bei der AUA mit Doretta Carter (Sängerin) und Hubertus Hohenlohe, oder bei Seat mit Lothar Matthäus und Daniela Zeller (Ö3). Zeller blieb dem Grätzel auch Mittwochabend treu: In der Lugner City präsentierte sie tags darauf ein Buch, das sie mit ihrem Kollegen Robert Kratky geschrieben hat. Zeller freute sich schon bei Shakira gewaltig: "Weil ein Buch viel persönlicher ist als alle Moderationen oder Kolumnen." In "Die ganze Wahrheit" (Ecowin-Verlag) schreiben einander Kratky und Zeller Mails über Gender-Stereotype. Derlei Dialoge haben andere zwar auch schon publiziert, aber die hackeln halt nicht bei Ö3.

Und Shakira? Die kam nicht in die VIP-Zone. Darum steht der Konzertbericht auch auf Seite 26. Im Kulturteil. (DER STANDARD Printausgabe 8.3.2007)

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