Jordaniens König drängt USA zu neuer Friedensinitiative

12. März 2007, 17:32
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Abdullah II. spricht vor beiden Häusern des US-Kongresses

Washington - Der jordanische König Abdullah II. hat die USA zu einer neuen Initiative zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts gedrängt. Der Schlüssel für eine Versöhnung im Nahen Osten liege bei der US-Führung, sagte der König am Mittwoch in Washington vor beiden Häusern des US-Kongresses. Das wichtigste Problem der Region sei nicht der Irakkrieg, sondern die "Verweigerung von Gerechtigkeit und Frieden in Palästina". Die Palästinenser lebten heute "in Verzweiflung und ohne Hoffnung".

"Nichts könnte die moralische Vision Amerikas besser umsetzen als die Führung in einem Friedensprozess, der Ergebnisse nicht im kommenden Jahr, nicht in fünf Jahren, sondern in diesem Jahr bringt", betonte Abdullah II. "Wir können nicht länger warten und deshalb stehe ich jetzt vor Ihnen." Die USA müssten nun eine aktivere Rolle im Nahost-Friedensprozess übernehmen, damit es ein "Ende der Katastrophe" gebe. (red/APA/dpa)

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