Österreichs Schweinemarkt stabil

20. März 2007, 11:48
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2006 wurden nach Angaben der Bundesanstalt rund 5,28 Millionen Schweine in Gewerbebetrieben geschlachtet

Wien - Die aktuelle Entwicklung des österreichischen Schweinebestandes und der Produktion lässt erwarten, dass im Jahr 2007 die so genannte Bruttoeigenerzeugung an Schweinen etwas unter jener des abgelaufenen Jahres 2006 liegen wird. Konkret dürfte sie um 0,6 Prozent auf 4,68 Mio. Stück sinken. Das geht aus der jüngsten Marktprognose der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft hervor. Der Außenhandel mit Schweinefleisch ist 2006 deutlich gestiegen, teilte das Agrarische Informationszentrum am Mittwoch mit.

2006 wurden nach Angaben der Bundesanstalt rund 5,28 Mio. Schweine in Gewerbebetrieben geschlachtet, um 0,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dazu kamen noch rund 83.400 Hausschlachtungen. Der Außenhandel mit Lebendschweinen und Schweinefleisch zeigte wie in den vorhergehenden Jahren teilweise deutliche Steigerungen. Rechnet man Lebendtiere und Schweinefleisch zusammen, so wurden insgesamt umgerechnet rund 2,16 Mio. Schweine importiert und 2,14 Mio. exportiert.

Die vorläufige Bruttoeigenerzeugung betrug im Vorjahr 4,71 Mio. Stück und war damit gegenüber dem Jahr davor um 0,8 Prozent niedriger. Der Erzeugerpreis für Schweine stieg 2006 im Jahresmittel um 6 Prozent. Insgesamt zeigt sich der EU-Schweinemarkt stabil. (APA)

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