Wiener Südost-Tangente wird verlängert

7. März 2007, 21:22
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Für die acht Kilometer lange Strecke läuft derzeit die Variantenprüfung

Wien - Die Autobahngesellschaft Asfinag plant trotz Geldknappheit und unsicherer Zeitpläne weiter an Straßenprojekten in Wien. So soll die Südost-Tangente (A23), Österreichs meist befahrene Autobahn, nördlich der Donau zur geplanten Nordost-Umfahrung (S1) verlängert werden. Für die acht Kilometer lange Strecke läuft derzeit die Variantenprüfung. Am Donnerstag startet eine erste Planungsausstellung.

Rund 400 Mio. Euro soll die Stadtautobahn kosten. Sie wird entlang der ÖBB-Verbindung nach Pressburg ("Marchegger Ast") quer durch den Bezirk Donaustadt bis zum S1-Knoten Raasdorf verlaufen und über zwei Mal zwei Fahrstreifen plus Pannenstreifen verfügen. Die Fertigstellung wurde lange für das Jahr 2015 angekündigt, jetzt bezeichnet die Asfinag dies nur noch als frühest möglichen Zeitpunkt. Man verweist auf Infrastrukturminister Faymann und dessen für Ende März angekündigte Prioritätenreihung bei Straßen- und Schienenverkehrsprojekten.

Wird die A23-Verlängerung tatsächlich gebaut, soll sie beim Knoten Hirschstetten Richtung Osten abbiegen. Die bestehende Autobahn Richtung Norden wird dann S2 heißen.

Im Gespräch sind nun drei Varianten der Anbindung. Teuer und kompliziert wäre die Unterquerung von Hirschstetten in einem drei Kilometer langen Tunnel, der in geschlossener Bauweise erreichtet würde. Bei den anderen beiden Routen würden Tunnels mit einer Länge zwischen einem und eineinhalb Kilometern in offener Bauweise errichtet, wobei man entweder quer durch die städtischen Blumengärten Hirschstetten oder zwischen Gemeindebausiedlungen graben müsste. Eine Festlegung gibt es noch nicht. (APA)

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