Regierungsparteien ganz frauenbewegt

7. März 2007, 19:19
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ÖVP-Frauen betonten bei Aktion gleiches Recht für Frauen bei gleichen Pflichten für Männer, SPÖ setzte auf Thema "Ran an die Jobs"

Wien - Die beiden Regierungsparteien haben den Frauentag zum Anlass genommen, um sich und ihre Frauenpolitik in Szene zu setzen. Sowohl die SPÖ- als auch die ÖVP Frauen haben Kampagnen gestartet mit dem Ziel, auf frauenspezifische Probleme aufmerksam zu machen. Die ÖVP-lerinnen postierten sich schon Mittwoch vormittag vor dem Parlament für einen Fototermin. Die SPÖ-lerinnen gaben mittags ein paar Meter weiter, beim Schmerlingplatz, den Startschuss zu ihrer bundesweiten Kampagne "Ran an die Jobs".

"Ran an die Windeln"

"Stark.Schwarz. Weiblich." - unter diesem Motto versammelten sich vor der heutigen Nationalratssitzung die ÖVP-lerinnen quer durch die Generationen. Unter anderen schwenkten Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky, Außenministerin Ursula Plassnik und die Abgeordnete Maria Fekter für die Fotografinnen und Fotografen mit Schildern, auf denen zu lesen war "Männer lieben Kinder, ran an die Windeln, liebe Männer" oder "Männer lieben heiße Sachen, ran an das Bügeleisen".

"Kurswechsel in der Frauenpolitik"

Die SPÖ-Abgeordneten stahlen sich für die Sache der Frau dann sogar aus der laufenden Nationalratssitzung. Mit einem Medientermin um 12.15 beim Schmerlingplatz fiel der Startschuss der bundesweiten SPÖ-Kampagne "Ran an die Jobs". Auch die SPÖ-lerinnen posierten mit Plakaten ("Sozialdemokratinnen gestalten", "Kurswechsel in der Frauenpolitik"). Mit von der Partie waren unter anderem Nationalratspräsidentin und SP-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer sowie SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. (APA)

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    Die Straßenaktion der SPÖ-Frauen (Bild) fand unter dem Motto "Ran an die Jobs" statt. Die ÖVP-lerinnen setzten auf das Thema Haushalt und Kinderbetreuung.
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