"Berliner Erklärung": Merkel will Euro und Schengen würdigen

8. März 2007, 12:02
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Zum 50. Jahrestag der Römischen Verträge - Frage der Verfassung wird in Geburtstags-Deklaration nicht entschieden

Berlin - Die deutsche Kanzlerin und amtierende EU-Ratsvorsitzende Angela Merkel will aus Anlass des 50. Jahrestages der Römischen Verträge Ende März die Erfolge der Europäischen Union einschließlich des Euros und der Schengen-Zone würdigen.

Der "Financial Times Deutschland" vom Mittwoch sagte Merkel über die so genannte Berliner Erklärung, die beim Festakt zum Jahrestag verabschiedet werden soll: "Sie soll allgemein verständlich sein. Sie wird kurz." Die Frage des Verfassungsvertrags werde allerdings darin nicht entschieden, diese Debatte werde beim EU-Gipfel im Juni geführt. Ihr gehe es darum, den Völkern Europas zu verdeutlichen, "was wir zusammen erreicht haben, worauf wir stolz sein können und vor welchen Herausforderungen wir stehen".

Merkel will "Mittel und Wege finden, auf die Errungenschaften der EU einzugehen. Es gibt Bereiche vertiefter Zusammenarbeit, zum Beispiel die Euro-Zone und die Schengen-Zone, die sehr deutlich zur Realität der EU gehören". Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen am Donnerstag über die Erklärung beraten, wenn sie sich in Brüssel zum Frühjahrsgipfel treffen. (APA/Reuters)

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