US-Vizepräsident Cheney "sehr enttäuscht" über Urteil

7. März 2007, 18:21
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Libby habe dem Land unermüdlich gedient

Washington - US-Vizepräsident Dick Cheney hat sich "sehr enttäuscht" über den Schuldspruch für seinen früheren Stabschef Lewis "Scooter" Libby im Verfahren um die Enttarnung einer CIA-Agentin gezeigt. Er bedaure "Scooter" und seine Familie, teilte Cheney am Dienstag mit. Libby habe dem Land unermüdlich gedient. Die Geschworenen des Gerichts in Washington hatten es in ihrem Urteil als erwiesen angesehen, dass Libby im Zuge der Agentenaffäre mehrfach gegenüber der Justiz gelogen hat. Libby droht dafür eine langjährige Haftstrafe; ein Strafmaß wurde zunächst nicht festgelegt. (APA)
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