Wörthersee-Bühnendebakel

7. März 2007, 18:10
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Schlussbericht: "Finanzielles Desaster"

Klagenfurt - Nach zwei Jahren Arbeit hat der Untersuchungsausschuss des Kärntner Landtages die Causa Wörtherseebühne abgeschlossen. Der Schlussbericht übt scharfe Kritik an den Vorgängen rund um die Spielsaison 2004. Er wurde von SPÖ, ÖVP und Grünen verabschiedet, das BZÖ lehnt ihn ab. Der Ausschuss beschloss Regressforderungen und die Abberufung von Kulturamtsleiterin Erika Napetschnig.

In dem Papier wird ein "finanzielles Desaster" konstatiert, es seien mehr als fünf Millionen Euro in eine einzige Saison gesteckt worden. Für diese zeichnete Ex-Staatsopern-Ballettchef Renato Zanella verantwortlich. In dem Schlussbericht findet sich ein Hinweis auf die politische Verantwortung des damaligen Kulturreferenten Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ). (APA / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 8.3.2007)

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