Felsbrocken stürzten auf türkische Discothek

7. März 2007, 09:14
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Drei Tote - Bürgermeister: Gefahr war seit langem bekannt

In der wegen ihrer Höhlen und bizarren Felsformationen beliebten zentraltürkischen Urlaubsregion Kappadokien sind tonnenschwere Felsbrocken auf eine Discothek gestürzt und haben drei Menschen getötet. Drei weitere Opfer seien verletzt geborgen worden, meldete der türkische Nachrichtensender NTV am Dienstag.

Drei Mitarbeiter tot

Die insgesamt rund zehn Tonnen schweren Felsen lösten sich am frühen Morgen nach schweren Regenfällen von einem Hügel in der Nähe der Stadt Ürgüp und brachten die in einer Tuffsteinhöhle untergebrachte Discothek zum Einsturz. Verletzte Angestellte alarmierten die Behörden. Drei Mitarbeiter konnten aber nur noch tot geborgen werden. Gäste hielten sich zu dem Zeitpunkt nicht mehr in der Disco auf.

Bürgermeister: Gefahr war seit langem bekannt

Gouverneur Asim Hacimustafaoglu sagte der Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi, die Tatsache, dass das Unglück am frühen Morgen geschehen sei, habe eine größere Katastrophe verhindert. Nach Ansicht des Bürgermeisters von Ürgüp, Bekir Ödemis, wäre das Unglück möglicherweise zu vermeiden gewesen. Die Gefahr durch die lockeren Felsen auf dem Hügel sei seit langem bekannt gewesen, sagte er NTV. Er habe die zuständigen Behörden mehrmals deshalb angesprochen. (APA/AFP)

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