Schweiz: Kernkraftwerk Leibstadt nach Fehlmanipulation abgeschaltet

20. März 2007, 21:50
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"Keine Radioaktivität an die Umwelt abgegeben"

In der Schweiz ist das Kernkraftwerk Leibstadt im Kanton Aargau ist am Dienstag ungeplant abgeschaltet worden. Eine Fehlmanipulation eines Mitarbeiters führte zu einer automatischen Schnellabschaltung. Die automatische Abschaltung sei um 9.44 Uhr bei geplanten Instandhaltungsarbeiten ausgelöst worden, hieß es in der Mitteilung. Es sei keine Radioaktivität an die Umwelt abgegeben worden.

Der Reaktor sei herunter gefahren worden und befinde sich in stabilem Zustand. Bei Instandhaltungsarbeiten seien irrtümlich Ventile geöffnet worden, teilte die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) mit.

Dabei sei Dampf aus dem Reaktordruckbehälter in die Druckabbaukammer geblasen worden. Der Reaktor sei danach folgerichtig automatisch abgeschaltet worden. Das Kernkraftwerk soll voraussichtlich im Verlaufe des Mittwochs wieder ans Netz angeschlossen werden. (APA/sda)

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