Roboter erlernen die Teezeremonie

10. März 2007, 11:00
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Maschinenwesen üben japanische Kulturtechnik - Forscher: "Ein Mensch ist vielleicht schneller, aber man muss nicht Danke sagen"

Tokio - Japan meint es mit der Robotik sehr ernst. Damit sich die Maschinenwesen auch gut in die Gesellschaft integrieren, erlernen sie eine der wichtigsten japanischen Kulturtechniken, die Teezeremonie.

Forscher der Universität von Tokio zeigten jetzt einen Roboter, der eine Flüssigkeit aus einer Flasche in eine Tasse gießen kann. Ein anderer Roboter servierte den Tee dann in einem anderen Raum. Dieser war gespickt mit Sensoren im Boden und in den Möbel sowie mit Kameras in den Wänden, damit der Roboter ohne Probleme sein Ziel findet.

"Man muss nicht Danke sagen"

"Ein Mensch ist vielleicht schneller, aber man muss nicht Danke sagen", erklärte Tomomasa Sato. Er räumte ein, dass der mit elektronischen Geräten überwachte Raum Bedenken bei Datenschützern auslösen könnte, da auch alle Bewegungen der Menschen erfasst würden. Positiv ist aber hervorzuheben, dass die Roboter auch das Geschirr abwaschen. (APA/AP)

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    Die japanischen Roboter-Entwickler bringen den mechanischen Wesen immer mehr bei.

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