Deutscher Historiker Christian Meier erhält Reuchlinpreis

13. März 2007, 18:18
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Jury: Für seine Blicke über den Tellerrand seines Fachs hinaus - Preis mit 12.500 Euro dotiert

Pforzheim - Der deutsche Historiker Christian Meier erhält den mit 12.500 Euro dotierten Reuchlinpreis 2007 der Stadt Pforzheim. Meier blicke immer wieder über den Tellerrand seines Fachs hinaus, urteilte die Jury. So habe er sich in seinen Werken in bemerkenswerter Weise auch mit der modernen Demokratie und der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt.

Die alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung wird am 14. Juli in Pforzheim überreicht. Der Preis wird seit 1955 auf Vorschlag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für herausragende deutschsprachige Arbeiten auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften verliehen.

Der Preis ist nach dem in Pforzheim geborenen Humanisten Johannes Reuchlin (1455-1522) benannt. Meier, 1929 in Pommern geboren, ist emeritierter Professor für Alte Geschichte an der Universität München. 2003 hatte der Historiker für seinen Einsatz für die deutsche Sprache den Jacob-Grimm-Preis erhalten. Letzter Reuchlin-Preisträger war im Jahr 2005 der langjährige Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Arnold Esch. (APA/dpa)

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    Christian Meier (78) ist emeritierter Professor für Alte Geschichte an der Universität München.

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