Der werbefreie Kanal bewirbt sich um einen Platz auf der nächsten Plattform für digitales Antennen-TV
Wiens Communitysender
Okto, derzeit dort im Kabel, will österreichweit senden. Der werbefreie Kanal bewirbt sich um einen Platz auf der nächsten Plattform für digitales Antennen-TV. Der Haken: Das kostet laut
ORF-Sendertochter ORS 1,2 bis 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Okto-Hauptfinancier Stadt Wien fördert den Sender mit 980.000 Euro jährlich. Bis Dienstag 0.00 Uhr nahm die ORS Bewerbungen um die zweite Plattform für digitales Antennen-TV entgegen.
Anträge der Lokalsender Puls, Salzburg-TV und LT-1 waren absehbar, ebenso von TW1/ORF Sport Plus. Auch ein Gesundheitskanal bewirbt sich wie berichtet (Gerangel um Gesundheits-TV). Sat.1 Österreich hat abgewinkt, Schwestersender ProSieben war skeptisch. "Zu teuer für etwas mehr technische Reichweite", sagt Gerhard Riedler, RTL-Vermarkter in Österreich: "Wir warten auf digitales Handy-TV." Dieses DVB-H wird derzeit in Wien getestet und kommt 2008. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 6.3.2007)