Rigorose Polizeikontrollen in der Wiener City

6. März 2007, 16:51
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Strafmandate, Anzeigen, "Bettlerstreifen" - 16 Schwerpunktkontrollen im Februar

Nur ja kein Achterl zu viel trinken, angurten, telefonieren ausschließlich mit Freisprecheinrichtung und am Franz Josef-Kai auf's Tempolimit achten: Diese Empfehlungen für Autofahrer resultieren aus der Februar-Bilanz der Polizei in der Wiener City, die binnen eines Monats 16 Schwerpunktkontrollen durchführte, dabei 25 Führerscheine kassierte, 371 Organmandate verhängte und nicht weniger als 669 Anzeigen erstattete.

Die Polizei hat 704 Fahrzeuglenker auf eine mögliche Alkoholisierung getestet und dabei 59 Personen erwischt, die mehr als 0,5 Promille intus hatten. Die knapp 670 Anzeigen bezogen sich nach Angaben von Josef Koppensteiner vom Polizeikommissariat Innere Stadt auf Übertretungen der Straßenverkehrsordnung und des Kraftfahrgesetzes. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

"Bettlerstreifen"

Nach laut Koppensteiner "massiven Beschwerden" aus der Bevölkerung führte die Polizei auch so genannte Bettlerstreifen durch. 229 Personen wurden kontrolliert, 35 Anzeigen erstattet und zehn Festnahmen ausgesprochen. Betteln an sich ist nicht strafbar, außer es erfolgt auf aggressive, aufdringliche oder organisierte Art, wie der Polizeijurist erläuterte. (APA)

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