OMV: Analysten erwarten Umsatzanstieg, aber weniger Nettogewinn

6. März 2007, 10:55
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Wien - Die Aktienexperten heimischer Finanzinstitute erwarten für die morgen, Dienstag, anstehende Vorlage der Geschäftsergebnisse 2006 des heimischen Öl- und Gaskonzerns OMV, einen weiteren Anstieg beim Umsatz, jedoch einen sinkenden Nettogewinn. Im Durchschnitt ihrer Prognosen gehen die Analysten von einer Verringerung des OMV-Nettogewinns im Vergleich zum Jahr 2005 um 12,7 Prozent auf 1,306 Mrd. Euro aus.

Beim Umsatz sehen die Wertpapierspezialisten der Raiffeisen Centrobank (RCB), der Bank Austria (BA-CA) und der Erste Bank im Durchschnitt ein Ergebnis in Höhe von 18,56 Mrd. Euro, ein Plus von 19,1 Prozent gegenüber 2005. Das berichtete Betriebsergebnis (reported EBIT) prognostizierten die von der APA befragten Experten im Mittel mit 2.017,0 Mio. Euro. Dies würde eine knappe Steigerung von 3,0 Prozent bedeuten.

RCB-Analyst Tobias Winter erwartet für das 2. Halbjahr 2007 eine Ausweitung der Produktion in Neuseeland sowie einen Stopp des Produktionsrückgangs in Rumänien. Zudem sollte in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres ein ansteigender Ölpreis unterstützend für das Unternehmen wirken. Negativ betrachtet Winter hingegen die volatile Raffineriemargenentwicklung. Der Analyst bewertet die OMV aktuell mit dem Anlagevotum "Buy" und einem Kursziel von 51 Euro. (APA)

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