RHI: Schlaff-Stiftung besitzt mehr als 15 Prozent der Stimmrechte

20. März 2007, 10:48
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Bei vollständiger Wandlung aller Wandelschuldverschreibungen würden der MS Privatstiftung 29,22 Prozent der RHI-Anteile gehören

Wien - Der MS Privatstiftung (MSPS) des heimischen Industriellen Martin Schlaff gehören nun bereits mehr als 15 Prozent der Stimmrechte am börsenotierten Feuerfesthersteller RHI AG, teilte RHI am Montag mit. Laut Börsegesetz sind Anteilsveränderungen in 5-Prozent-Schritten meldepflichtig.

Die MS Privatstiftung hatte RHI am 11. Jänner 2007 informiert, 1.108.500 Stück Aktien zu halten, darüber hinaus Optionsvereinbarungen zum Erwerb von weiteren 4.268.000 Stück Aktien und Wandelschuldverschreibungen zu besitzen, die zum Erwerb von weiteren 6.259.000 Stück Aktien berechtigen. Bei vollständiger Wandlung aller RHI Wandelschuldverschreibungen beträgt das maximale Beteiligungsausmaß von MSPS an RHI AG 29,22 Prozent.

Lanfristige Investition

MSPS nehme darauf Bedacht, "durch die Ausübung von Optionen oder Wandelschuldverschreibungen der Tranche A nicht eine kontrollierende Beteiligung im Sinne des Übernahmegesetzes zu erlangen". MSPS betrachte die von ihr gehaltenen Aktien, Optionen und Wandelschuldverschreibungen als langfristige Investition und plant derzeit weder Zukäufe noch Verkäufe, heißt es in der Mitteilung weiter.

Der Begünstigte der MS Privatstiftung, der österreichische Investor Martin Schlaff, hatte im Jänner gegenüber RHI sein Interesse an einem langfristigen, strategischen Engagement beim Feuerfest-Weltmarktführer RHI betont. Der RHI Vorstand begrüßte am Montag erneut das Engagement des österreichischen Kernaktionärs. (APA)

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