Polizeigewerkschaft wiederholt Kritik an PAD

5. März 2007, 13:06
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Innenministerium verweist auf reibungslosen Betrieb des neuen EDV-Systems in anderen Bundesländern

Die Personalvertretung der Wiener Polizei hat am Montag ihre Kritik an dem bei der Behörde in der Bundeshauptstadt im Dezember eingeführten EDV-System PAD wiederholt und das System neuerlich als "Rohrkrepierer" bezeichnet. Im Innenministerium weist man die Kritik unter Hinweis auf den reibungslosen Betrieb in acht Bundesländern zurück. Dort wurde PAD seit 2004 sukzessive installiert.

Zu kompliziert

Der Vorsitzende des Fachausschusses, Harald Segall, hatte unter anderem bemängelt, dass das System kompliziert sei und es zu Verzögerungen komme. "Verzögerungen hat es an einem Tag gegeben, als eine neue Software installiert wurde", sagte Innenministeriumssprecher Rudolf Gollia am Montag der APA. Zugleich wies er darauf hin, dass die Schulungen erst im Gang seien. "Der Roll out von PAD in Wien hätte ursprünglich erst in diesem März erfolgen sollen, ist aber nach positiven Erfahrungen in den Bundesländern auf Dezember vorverlegt worden."

Maske

PAD biete den Vorteil, dass die Eingabemaske für verschiedene Applikationen verwendbar sei und ein eingegebener Grunddatensatz gespeichert bleibe, also Mehrfach-Eingaben erspare. Bestätigungen für die Anzeiger könnten sofort ausgedruckt werden und nicht - wie es bisher üblich war - unter Umständen erst nach der Protokollierung durch eine Behörde. (APA)

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