Für klare Ländervorgaben beim Klimaschutz spricht sich der zuständige Minister Nikolaus Berlakovich aus. Die Umsetzung in ein Gesetz ist allerdings mühsam
Geschätzte 250.000 CO2-Zertifikate wurden bei einem großangelegten Hackerangriff auf EU-Emissionshandelsstellen entwendet
Das Kabinett beriet über Änderungen an der Steuer, ein neuer Gesetzesentwurf soll im April oder Mai ins Parlament
Nur langsam bewegen sich Österreichs Treibhausgas-Emissionen nach unten
Welche Lebensmittel klimafreundlicher sind als andere, können Schwedens Konsumenten auf der Verpackung sehen
Die magere Treibhausgasbilanz 2008 demonstriert Österreichs Vogel-Strauß-Politik - Von Johanna Ruzicka
Die EU bleibt offenbar bei ihrem Mindestziel von 20 Prozent weniger CO2-Ausstoß. Eine Reduzierung von 30 Prozent sei nicht machbar
Arbeiterkammer: "Drastische Versäumnisse in der Klimapolitik"
Die Regelung, die am 1. Jänner in Kraft treten sollte, sieht laut Verfassungsrichtern zu viele Ausnahmen vor
Wirtschaftskammer und ÖGB gegen Berlakovich-Pläne
Ohne feste Reduktionsziele fällt auch ein Anreiz für den Handel mit den Rechten auf den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase weg
AWS-Chef Moser sieht Auflösung als "Beitrag zur Verwaltungsvereinfachung"
Nach dem weitgehend gescheiterten Gipfel rutschten die Preise für europäische Emissionszertifikate auf Halbjahrestief
Entscheidende Verhandlungen in dieser Woche - Kritik an dänischer Polizei wegen Vorgehens gegen Demonstranten
Soros will Währungsfonds für Klimakampf anzapfen
Schlechte Karten hat Österreich beim Thema "Waldanrechnung" in Kopenhagen. Was zum Schutz der Urwälder gedacht ist, könnte Milliarden-Zahlungen bedeuten
Unabhängig davon, was bei den Verhandlungen in Kopenhagen herauskommt: Die EU will bei den Treibhausgasen bis 2020 minus 20 Prozent erreichen
Allein Schweden legte 800 Millionen Euro auf den Tisch
Vertragliche Verpflichtung zu Klimaschutzprojekten
Das Gastgeberland hat sich Nachhaltigkeit verordnet, wird diesen Ansprüchen aber oft selbst nicht gerecht
Mietwagenkonzern-Chef Erich Sixt wehrt sich dagegen, dass in der Diskussion um CO2 ständig auf den Pkw eingedroschen wird
Seppi, gib den Grünen die Hand und dann tun wir alle Rosenkränze beten und statt Fliegen wallfahrten, weil sir solche Klimasünder sind.
Die Anleitung dazu gibt die Kleine zeitung ("WIR SIND SCHULD" !! - Schlagzeile zum Klimawandel)
Sagenhaft, wie das immmer noch zieht, diese kollektive Sünder-Abstempelung.
Manche Leute vertragen es eben nicht, wenn Leute Freude an Konsum von Guetern und Dienstleistungen haben.
Ganz frueher waren es die kirchlichen Prediger von Askese. Die moderne Version sind eben die Weltuntergangsproheten der Gruenen.
Zuerst war es der Club of Rome, Global 2000 und Greenpeace, deren Prophezeiung alle nicht eintrafen (Es gibt da eine beruehmte Wette zwischen dem Optimistischen Julian Simon und dem Oekopropheten Paul Ehrlich...).
Die derzeitige Version sind eben die global warmer.
Es ist eine Schande fuer den Minister, diese Spinner ernst zu nehmen.
Sehr hohe Steuer.
Dann: noch wesentlich höhere Steuer auf die Tickets.
Sehr wesentlich.
Letztlich penible steuerliche Kontrolle der notwendigen Geschäfts-Reisen.
Wir können uns die Erde vielfach auch in Filmen, Videos, Reportagen, ... vorstellen.
Nicht jeder muss den Hindukush persönlich bereist - oder die Pinguine am Pol gefüttert haben.
Die sind absolut unnötig!!! ZB.: Wien - Salzburg könnte man heute schon wesentlich schneller, preiswerter und pünktlicher mit der Bahn erreichen. Der meiste Kerosinausstoss erfolgt bei den Starts bzw. den Landungen. Es würden für Österreich Wien-Schwechat (Zürich für Westösterr.) absolut reichen. Für Deutschland Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München. ITA: Mailand, Florenz, Cagliari, Rom, Neapel und Palermo. FRA: Paris, Lille, Nantes, Lyon, Bordeaux und Marseille. GBR: London, Birmingham, Liverpool, Belfast und Glasgow. IRL: Dublin. SPA: Madrid, Barcelona, Valencia, Malaga, La Coruna und Sevilla. POR: Lissabon, Porto. CH: Zürich (Lyon für Westschweiz). NL: Amsterdam. BEL: Brüssel. DÄN: Kopenhagen. GR: Athen, Saloniki, Iraklion usw...
ich denke es geht um 2 sehr unterschiedliche ebenen: inhaltlich stimmt es natürlich, dass der stark wachsende und viel zu billige flugverkehr ein gewaltiges umweltproblem, nicht zuletzt ein klimaproblem ist.
dass gerade pröll, der in seiner amtszeit einen desaströsen CO2 anstieg zu verantworten hat, jetzt mit guten ratschlägen daherkommt, ist schon eine chuzpe der besonderen art... vergleichbar vielleicht mit sima's "feinstaub ist deinstaub" in wien...
... Aber das würde auch nicht österreichische Fluglinien benachteiligen, denn die könnten dann ja auch woanders tanken. Steuern nehmen wir dran eh keine ein.. Also was solls ?
Im Gegenteil, der Spritverbrauch in AT zählt ja auf die CO2-zertifikate... Es kam ja schon mal, daß deutsche Autotanktouristen uns so teuer kommen... Hier würden wir nochmals profitieren.
Jedenfalls könnten Laudaair und andere dann genauso im Ausland tanken... Also keine Benachteiligung.
Aber ich glaube, die Cabaret-Politiker hier denken bei dem Vorschlag primär an Zusatzeinahmen, die dann wegfallen würden, wenn alle im Ausland tanken/fliegen;-)
Nebeneffekt wäre: Ö. - speziell Wien - würde weiter isoliert (kaum billige Flüge hier, die Bahn ist .. naja..) hier ist´s wie zwischen den sieben Bergen;-)
Außerdem ist der Pröll-Vorschlag Blödsinn. Wenn dann Kurzstreckenflüge reduzieren, nicht Langstrecke. Lösung: Wenn ein TGV Wien-Salzburg in 1 h fährt, fallen viele Flüge weg und die CO2-Bilanz wird besser :-)
Heute ist in der gratis-Österreich auf Seite 4 unten zu lesen:
"Folgende Beispiele zeigen, um wie viel ein Ticket im Preis steigen muß, um /ALLE/ Umweltschäden austzgleichen: " "Wien-NewYork-Wien: 90€ - gleich viel CO2 wie ein Mittelklassewagen durchschnittlich in 2,5 Jahren"...
Das ist ja mal spannend...
90€ reichen für 2.5 Jahre Autofahren ? Also verursacht ein Durchschnittsauto eh nur Umweltschäden von 36€ p.a. ?
Damit wähle ich genau /NIE/ wieder Grün... Denn die schilderten ja scheinbar immer ein grob falsches Szenario...
Im Grunde hat Pröll schon recht,die FLiegerei ist zu billig. Es geht ja nicht ums Verbieten, aber ums "weniger".
Ich frage mich nur, warum er sich gerade auf "Fernreisen" konzentriert. Gerade die kurzen Flüge lassen sich leichter ersetzen und gerade die kurzen Flüge erzeugen die meisten Emissionen pro Kilometer.
Genau wie beim Autofahren, das immer noch den größten Brocken ausmacht: Auch da kann man die kurzen Fahrten am leichtesten ersetzen, und es ist sicher sinnvoll die Energie (sprich: Bemühungen) dort zu investieren, wo man bei gleichem Aufwand am meisten erreichen kann.
Ob wir nun den Sündenbock im Flugverkehr, der Autoindustrie, den Amis, den Politikern, oder wo auch immer suchen, am Klimawandel ändert dass alles rein garnichts. Meiner Meinung nach gibt es für ein globales Problem auch nur eine globale Lösung ... da kann Österreich und auch die EU noch so viele Umweltschutzbestimmungen erlassen wie es will ... solange nicht die Mehrheit der Erdbevölkerung diese Bestimmungen auch einhält/mitträgt, wird sich das Klima weiter zum schlechteren verändern.
Zuerst bräuchte es eine globale Legislative und Exekutive und dann könnte man darüber nachdenken, was für Bestimmungen es bräuchte und wie man sie durchsetzen kann, um die Erderwärmung und andere Probleme zu lösen!
wir machen es uns inzwischen einfach gemütlich und warten, bis die "globale Exekutive und Legislative" perkfekt ist. Dann müssen wir wenigstens 500 Jahre lang nichts tun und um Gottes willen nicht das eigene Verhalten einmal kritisch betrachten.
Ja, man kann natürlich auch könnte natürlich auch fordern, dass einfach 8 mio Österreicher nicht mehr mit dem Flugzeug reisen ... aber was würde das am Klimawandel ändern? ... Auch wenn ich so umweltfreundlich leben würde wie irgendwie möglich, die Naturkatastrophen werden mich genauso treffen ... selbes trifft auf Österreich zu, auch wenn alle Österreicher plötzlich die Umweltfreundlichsten sind.
Darin gebe ich dir vollkommen recht, man sollte mit gutem Beispiel vorrangehen, aber die meisten Menschen machen nicht einfach mit, nur weil jemand mit gutem Beispiel vorrangeht ... Sie brauchen Gesetze, Regel an die sie sich halten müssen und Strafen die sie fürchten müssen. Ich denke, dass nur so die breite Masse zum handeln gebracht werden kann und nicht durch ein gutgemeintes vorrangehen in die richtige Richtung.
Am besten verreisen die Lohnsklaven gar nicht mehr. Da kommen sie eh nur auf blöde Ideen. Das gesparte Geld können sie dann ja dann bei einer Versicherung als private Pensionsvorsorge anlegen. Ob das Angesparte dann in zwanzig Jahren von Elsner II. veruntreut und verschleudert wird und man erst nichts mehr hat oder nicht, kann den Bonzen ja egal sein.
Das wird die Politiker und Wirtschaftsbosse, sowie Manager und Vertreter kaum interessieren! Schließlich fliegt dieses Klientel täglich viele Kilometer quer über den Globus, mindestens aber durch Europa.
Wieviele EU-Parlamentarier fahren bzw. fliegen wöchentlich nach Brüssel und zurück in die Heimatländer? Wie oft reisen Manager quer durch Europa?
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