IMG sah keine Seriosität beim GAK

31. März 2007, 20:10
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Deutscher Rechte-Vermarkter fühlte sich von den Grazern hinters Licht geführt - Präsident Sticher wies Vorwürfe zurück

Wien - Christian Pirzer, IMG-Geschäftsführer für Deutschland, Österreich und die Schweiz, hat am Sonntag in einem "Premiere"-Interview den Ausstieg seines Unternehmens aus dem Vertrag mit dem finanzmaroden GAK im vergangenen August begründet. Demnach sei IMG vor der Kontrakt-Unterzeichnung im April 2005 von den Grazern "hinters Licht geführt worden", was die schlechte wirtschaftliche Situation der Steirer betrifft.

"Wir haben leider feststellen müssen, dass die Seriosität beim GAK nicht gegeben war", sagte Pirzer. Sein Arbeitgeber sei in der Anfangsphase der Saison 2005/06 erstmals auf die finanziellen Probleme des GAK aufmerksam geworden. Zum Vorwurf, der Abbruch der Geschäftsbeziehung habe die "Rotjacken" in den Konkurs getrieben, meinte Pirzer: "Das ist völliger Blödsinn. Wenn IMG im Frühjahr 2005 nicht eingestiegen wäre, wäre der Verein wahrscheinlich schon damals pleite gewesen."

GAK-Präsident Stephan Sticher wies in der "Premiere"-Sendung "Talk und Tore" diese Aussagen zurück. "IMG hat sämtliche Bücher des GAK geprüft und danach festgestellt: Hier können wir ein Geschäft machen, hier machen wir einen Vertrag." (APA)

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