Literarische "Tage der Frankophonie" in Innsbruck

8. März 2007, 19:52
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Lesung von AutorInnen aus drei Kontinenten auf dem Programm

Innsbruck - Der 20. März ist der internationale Tag der Frankophonie und wird auf der ganzen Welt von 175 Millionen französischsprachigen Menschen begangen. In Österreich ist Innsbruck das Zentrum der "Tage der Frankophonie" am 26. und 27. März, an denen zugleich das fünfjährige Bestehen des Interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts der Leopold-Franzens-Universität gefeiert wird.

Der Vizerektor für Forschung an der Innsbrucker Universität, Tilman Märk, stellte am Freitag gemeinsam mit Vertreterinnen des kooperierenden Institut Francais, dem Institut für Romanistik, dem Interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkt, dem Zentrum für Kanadastudien und dem Literaturhaus am Inn das Programm der "Journées de la Francophonie" vor.

Auf dem Programm

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht am 26. März das Gemeinschaftsprojekt einer französischen Lesung von vier Autorinnen und Autoren aus drei Kontinenten, bei denen es sich um prominente Vertreter der Migrationsliteratur handelt. Sie kommen aus Haiti, Senegal, Djibouti und Russland und leben jetzt im Westen. Der doppelte Blick, die hybride Identität gewährt besondere Aspekte, wie sie Marie-Célie Agnant (Haiti/Quebec), Fatou Diome (Senegal/Strasbourg), Abdourahmam A.Waberi (Djibouti/Caen) und der jetzt in Paris lebende russische Autor Andrej Makine, Goncourt- und Medicis-Preisträger, in ihren Büchern vermitteln. Die Tiroler Autorinnen Irene Prugger, Erika Wimmer, Barbara Hundegger und Doris Eibl werden die Texte auf Deutsch lesen.

Ein Festakt zur Feier des fünfjährigen Bestehens des Frankreich-Schwerpunkts der Universität Innsbruck und eine Podiumsdiskussion mit den eingeladenen Autoren zum Thema "Frankophone Impulse - Zeitgenössisches Schreiben in französischer Sprache" bieten weitere Vertiefung in das Phänomen der Ausstrahlungskraft des Französischen, das auf fünf Kontinenten gesprochen wird. (APA)

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