Mineralölindustrie mit gemeinsamen Kollektivvertrag

13. März 2007, 12:48
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Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten Schwerpunkt der Reform

Wien - Die Gewerkschaften Metall-Textil-Nahrung (GMTN), Chemiearbeiter (GdC) und Privatangestellte, Druck, Journalismus und Papier (GPA-DJP) haben mit dem Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) einen richtungsweisenden gemeinsamen Kollektivvertrag für Arbeiter und Angestellte unterzeichnet. Der Kollektivvertrag tritt mit 1. Juli 2007 in Kraft und gilt österreichweit für alle Arbeitnehmer in der Mineralölindustrie, teilten die Gewerkschaften und der Fachverband am Freitag in einer gemeinsamen Presseaussendung mit.

Schwerpunkt der Kollektivvertragsreform ist die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten, insbesondere beim gemeinsamen Entgeltschema, den Beschäftigungsgruppen und den Dienstreisebestimmungen.

"Die Sozialpartner haben damit bewiesen, dass zeitgemäße Regelungen ohne Unterscheidungen von Arbeitern und Angestellten nicht nur sinnvoll, sondern auch möglich sind", heißt es. Gleichzeitig habe die Mineralölindustrie damit gezeigt, dass in modernen Unternehmensstrukturen althergebrachte Differenzierungen keinen Platz mehr haben. (APA)

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