Gas und Strom im Jänner teurer

15. März 2007, 18:51
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Energiepreise für die österreichischen Haushalte sind im Jänner 2007 gegenüber Jänner 2006 um 2,7 Prozent gestiegen

Wien - Die Energiepreise für die österreichischen Haushalte sind im Jänner 2007 gegenüber Jänner 2006 um 2,7 Prozent gestiegen. Billiger waren Treibstoffe und Heizöl. Kräftige Preissteigerungen gab es dagegen bei Gas und Strom.

Im Vergleich zum Dezember stiegen die Energiepreise um 0,9 Prozent, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur veröffentlichten Energiepreisindex (EPI) hervor. Zum Vergleich: Die allgemeine Teuerungsrate (VPI) lag im Jänner im Jahresvergleich bei 1,6 Prozent.

Normalbenzin war im Jänner 2007 um 4,7 Prozent billiger als im Jänner 2006, Superbenzin um 4,4 Prozent und Diesel um 2,7 Prozent. Im Vergleich zu Dezember 2006 kostete Normalbenzin im Jänner 2007 um 1,9 Prozent weniger, Superbenzin um 1,4 Prozent weniger und Diesel um 2,4 Prozent weniger. Der Preis für Heizöl sank im Jahresvergleich um 2,1 Prozent und im Monatsvergleich um 6,4 Prozent.

Strom um 11,5 Prozent teurer

Strom war im Jänner im Jahresvergleich um 11,5 Prozent teurer und im Monatsvergleich um 7 Prozent.

Der Gaspreis stieg im Jahresabstand um 10,6 Prozent und im Monatsabstand um 5,8 Prozent. Fernwärme war um 4,5 Prozent teurer als im Vorjahresmonat und um 2 Prozent teurer als im Vormonat.

Die Preise für feste fossile Brennstoffe erhöhten sich gegenüber Jänner 2006 um 0,9 Prozent. Brennholz verteuerte sich um 9,6 Prozent, feste Holzbriketts um 23,8 Prozent.

Der Rohölpreis lag im Jänner bei durchschnittlich 53,68 Dollar (40,59 Euro) je Fass (159 Liter) und erreichte damit sein niedrigstes Niveau seit Mai 2005, so die Energieagentur. (APA)

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