Massenkarambolage auf der A8: Fünf Verletzte

4. März 2007, 20:08
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Lkw geriet im Tunnel Noitzmühle ins Schleudern - Unfallursache vermutlich falsche Beladung

Auf der Innkreisautobahn (A8) im Bezirk Wels-Land in Oberösterreich hat sich Freitag in der Früh ein Massenunfall ereignet. Im Tunnel Noitzmühle kam ein Sattelschlepper ins Schleudern und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Durch einen zu geringen Sicherheitsabstand fuhren zehn nachkommende Fahrzeuge auf. Fünf Personen wurden dabei leicht verletzt, berichtete die Autobahnpolizei Wels.

Gegen sieben Uhr Früh brach der Sattelschlepper, der mit 15 Tonnen Holzpaletten beladen war, im Tunnel Noitzmühle plötzlich aus. Dabei drehte sich der Lkw und blieb quer über die Fahrbahn stehen. Nachkommende Fahrzeuglenker, die nach Angaben der Polizei den notwendigen Sicherheitsabstand missachtet haben dürften, hatten keine Chance mehr, genügend abzubremsen und krachten in das Schwerfahrzeug. Insgesamt waren vier Lkw und sechs Pkw in die nachfolgenden Kollisionen verwickelt. Fünf Personen wurden bei der Massenkarambolage zum Glück nur leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Der Unfallhergang und die Art, wie der Sattelschlepper ins Schleudern kam, ließen anfangs noch auf ein technisches Gebrechen des Sattelschleppers schließen. Das hat sich, wie die Polizei berichtete, nicht bestätigt. Stattdessen habe der Lenker des Sattelschleppers eingeräumt, das Fahrzeug falsch beladen zu haben. Das habe den Hänger instabil werden und ausbrechen lassen.

Die Sperre des Tunnels Noitzmühle auf der Innkreis Autobahn (A8) war nach Angaben des ÖAMTC in Richtung Westautobahn zu Mittag wieder aufgehoben. In Richtung Passau dauerten die Aufräumungsarbeiten noch bis zum frühen nachmittag an. (APA)

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