Arsene Wenger steht Ärger ins Haus

9. März 2007, 14:51
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Arsenal-Coach schimpfte Linienrichter im Zusammenhang mit Adebayor-Ausschluss im Liga-Cup-Finale gegen Chelsea einen Lügner

London - Arsenal-Coach Arsene Wenger steht offenbar Ärger ins Haus. Der Franzose bezeichnete am Mittwoch nach der 0:1-Niederlage seines Klubs im FA-Cup-Achtelfinale in Blackburn einen Linienrichter, der beim emotionsgeladenen Liga-Cup-Finale am Sonntag gegen Chelsea (1:2) im Einsatz gewesen war, als Lügner. Der englische Fußball-Verband (FA) bestellte den Elsässer deswegen zum Rapport.

Wenger ärgerte sich über die Rote Karte für seinen Stürmer Emmanuel Adebayor wegen einer angeblichen Attacke an Frank Lapmard nach dem Ende des Finales gegen Chelsea. Seiner Meinung nach war der Ausschluss des Togolesen auf Grund der Intervention des besagten Linienrichters zu Stande gekommen. "Ich stimme seinem Bericht nicht zu. Für mich lügt er. Wir haben uns die Szene im Mikroskop angesehen, und wen jemand sieht, wie Adebayor auf Lampard schlägt, soll er es mir zeigen."

Die FA betonte allerdings, im Bericht des Linienrichters sei nicht davon die Rede, dass Adebayor dem englischen Teamspieler einen Schlag versetzt habe. Dafür sei aber die Absicht erkennbar gewesen, Lampard zu attackieren. Der Mittelfeldspieler selbst ließ unterdessen von seinem Agenten ausrichten, er habe keinen Treffer abbekommen. (APA)

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