19 Anträge für neue Ludwig-Boltzmann-Institute

1. März 2007, 14:30
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Auswahlentscheidung soll noch heuer fallen

Wien - Bei der zweiten Ausschreibung nach dem Relaunch der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft (LBG) gibt es insgesamt 19 Anträge auf Einrichtung eines neuen Ludwig-Boltzmann-Instituts. In einer Aussendung am Donnerstag sprach die LBG bei den Anträgen von "sehr interessanten und mehrheitlich internationalen Partnerkonstellationen". Geplant ist, heuer vier bis fünf Institute einzurichten, für deren Laufzeit von sieben Jahren stellt die LBG insgesamt 24,5 Mio. Euro zur Verfügung. Die Auswahlentscheidung soll bis Mitte November fallen.

2003 wurde eine Reform der mehr als 40 Jahre bestehenden LBG mit dem Ziel eingeleitet, die bis dahin zum Teil sehr kleinteilig konstruierte Gesellschaft in eine Forschungsgesellschaft internationalen Zuschnitts überzuführen. Nach einer ersten Ausschreibung 2004 wurden fünf Boltzmann-Institute völlig neu gegründet.

Ziel der neuen Ausschreibung war es, Boltzmann-Institute in den Bereichen Humanmedizin, klinische Forschung bzw. Life Sciences sowie Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften zu gründen. Boltzmann-Institute müssen in Kooperation mit mindestens drei institutionellen Partnern geführt werden, die LBG trägt maximal 60 Prozent der Kosten. Die Laufzeit beträgt maximal sieben Jahre, die Mitarbeiterzahl liegt bei mindestens zehn bis 15. (APA)

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