Österreicher bleiben "Impfmuffel"

7. März 2007, 12:58
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Trotz Grippewelle: Vier von fünf Personen verzichten auf den vorbeugenden Impfschutz

Wien - Trotz der auf die Alpenrepublik zurollende Grippewelle bleiben die Österreicher "Impfmuffel". Laut einer aktuellen Umfrage des Infoscreen-Monitors wollen sich lediglich vier Prozent der Bevölkerung in den kommenden zwei Wochen impfen lassen. Und das, obwohl fast die Hälfte aller Befragten einen Schutz vor den Influenza-Viren als sinnvoll erachten.

Sinnvoll "ja" - impfen "nein"

"Bisher haben sich vor allem ältere Personen impfen lassen", erläuterte Karin Cvrtila vom Marktforschungsinstitut OGM. Vier von fünf Österreichern, insgesamt 81 Prozent, werden jedoch auf eine Impfung verzichten. Während immerhin 47 Prozent der Bevölkerung glauben, dass Schutzimpfungen gegen Grippe sinnvoll und notwendig sind, ist eine knappe Mehrheit (53 Prozent) der gegenteiligen Meinung.

Widersprüchliche Berichterstattung

"Wegen den zum Teil widersprüchlichen Medienberichten sind sich Herr und Frau Österreicher offensichtlich uneinig darüber, ob die Schutzimpfung gegen Grippe sinnvoll ist oder nicht", analysierte Cvrtila. 15 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, bereits vorgesorgt zu haben. (APA)

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