Autofahrer ging es zu langsam: Pistole auf Wörthersee-Autobahn gezückt

5. März 2007, 16:20
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Weil der langsamere Fahrer die linke Fahrbahn nicht freigab kam es zum Konflikt auf der Autobahn

Klagenfurt - Zu drastischen Mitteln hat Mittwochabend ein Italiener auf der Wörthersee-Autobahn gegriffen, der sich von einem langsameren Kärntner auf der linken Fahrspur provoziert fühlte.

Der Italiener wollte freie Fahrt und betätigte zuerst die Lichthupe. Weil der langsamere Klagenfurter die linke Fahrbahn aber nicht freigab fuhr der Italiener immer kapper auf. Der Klagenfurter tippte daraufhin kurz auf die Bremse, was den Italiener in Wut brachte.

Schließlich überholte der Italiener das Auto auf dem rechten Fahrstreifen bis auf Augenhöhe und hielt gut sichtbar eine Pistole in die Luft. Via Mobiltelefon verständigte der Klagenfurter danach die Polizei.

Der Klagenfurter erklärte später, er sei bei der Aktion derart geschnitten worden, dass er eine Vollbremsung durchführen musste, um eine Kollision zu vermeiden.

Die Polizei stoppte den Mann schließlich in Klagenfurt und nahm in vorläufig fest. Die Schreckschusspistole wurde ihm abgenommen. Den Italiener steht nun eine Anzeige wegen Gefährdung ins Haus.(APA)

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