
Auf Youtube finden sich unter dem Stichwort "bullying" zahlreiche Einsendungen zu dem Thema, darunter auch einige Anti-Mobbing-Kampagnen. (im Bild: gestellte Szene)
Konsequenz
Die Ministerin für Bildungsinfrastruktur Jacinta Allan lies darauf verkünden, dass "die Regierung Mobbing in Schulen niemals toleriert hat und diese Null-Toleranz würde auch auf die Online-Welt übergreifen". "Alle Schüler haben das Recht in einer sicheren und fördernden Umgebung zu lernen - dies inkludiert, die Internet-Erfahrungen der Schüler so sicher und produktiv wie möglich zu machen", so Allan.
Verstörend
Der Direktor des australischen "High Tech Crime Center", Kevin Zuccato, betont, dass der Übergriff auf das 17-jährige Mädchen im vergangenen Jahr ein verstörendes Beispiel für Cyber-Bullying sei. "Cyber-Bullying zwischen Kindern nimmt zu. Social-Network-Seiten stellen für Kinder auch ein Risiko dar", so Zuccato.
Ausweg
Mit dem Bann soll den Mobbern die Verbreitungsplattform genommen werden, die es ihnen ermöglicht sich öffentlich mit ihren Taten brüsten zu können. Diese neue Dimension des Mobbing ist auch in unseren Breitengraden nichts Neues. Die Täter verwenden häufig Handy-Kameras, um Angriffe auf Kollegen aufzuzeichnen und um sie dann ihren Freunden zu zeigen oder gar online zu verbreiten. Ob ein genereller Bann von Webseiten oder technischen Geräten allein dem traurigen Trend eine Wende setzen kann, ist fraglich. Präventivmaßnahmen zur Besänftigung potentieller Aggressoren, wie die Verringerungen der Schülerzahlen in den Klassen oder die individuelle Betreuung und Förderung von Kindern, wären möglicherweise zielführender. (Zsolt Wilhelm)
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man sollte das problem einmal wirklich angehen und nicht wie bei uns totschweigen oder wie hier an den symptomen herumdoktern.
"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
Sokrates 470-399 v.Chr.
die jugendlichen früher waren nicht besser als die heutige jugend.
internet und globalisierung verursachen, dass man nun die untaten von australischen jugendlichen auch bei uns liest. - *das* hat's früher nicht gegeben.
zumindest kann ich von meinem standpunkt eines klar sagen:
viele untaten, die in meiner jugendzeit passierten und unbeachtet blieben, machen heute österreichweite schlagzeilen. - und das ist gut so.
Ich denke nicht. Über Jahr-Millionen war alles was wir gesehen haben die Realität. Radio u. Fernsehen (Monitore aller Art) gibt es erst seit kurzem. Wenn wir wach sind, denken wir zwar, das ist nur ein Film etc. - aber dort, wo die Bilder gespeichert werden im Hirn - ist es da auch so? - Ich denke nicht. Ich kann das bei meiner kleinen Tochter gut beobachten. Wenn die irgendetwas im Fernsehen sieht, wird das für Sie zur Realität. Einmal nicht aufgepasst und sie sucht überall in der Wohnung Saurier (Weil sie im Babyfernsehen Vorschau von Harrypotter Monster gezeigt haben!!). Für sie sind die dann real. Ich glaube nicht, dass unser Hirn Bilder in real u. irreal einteilen kann. Wenn wir dann handeln, dann eben auf Grund allem jemals gesehenem.
natürlich unterscheiden "wir" zwischen real und irreal.
"wir" sind alle menschen mit zwei ausnahmen: leute mit extrem seltenen geisteskrankheiten und kleinkinder. wie alles andere muss natürlich auch die unterscheidung zwischen real/nicht real von kindern erst gelernt werden, und bevor diese lektion "sitzt", sollte man vorsicht walten lassen - so wie sie das bei ihrer kleinen tochter machen. wobei es nicht darum geht, sie von saurier-bildern fernzuhalten, sondern ihr den unterschied zu erklären.
um sie zu beruhigen: geschichtenerzähler und höhlenmalereien gibt es seit es menschen gibt. die höhlenmalereien mögen an realitätsgrad nicht mit dem fernseher mithalten können, die geschichtenerzähler übertrafen das radio aber bei weitem.
Naja. Folgendes: Als Pubertierende/r will man ausloten, was verbotenes tun, aufmüpfig sein, wild sein, frei sein... Wie zur Hölle soll man das erreichen, wenn alles, aber auch wirklich alles erlaubt ist. Als ich 18 war (und das ist nich so lange her) war man aufmüpfig, wenn man in Straßenschuhen und mit Kaugummi zum Unterricht kam, Man war aufmüpfig, wenn man sich die Haare a bissi grün gefärbt hat und unter der Stunde die Füße auf den Tisch gelegt hat oder anarchistische Parolen zum Besten gegeben hat oder auf dem KLo geraucht hat. Alles gemacht - für (fast) alles bestraft worden - sich als Held gefühlt. Nur jetzt ist eben alles erlaubt und es gibt nichts mehr, wogegen man sich auflehnen kann. Wie das Bedrürfnis nach Stunk befriedigen?
Man kann es diesen Jugendlichen gar nicht übel nehmen, wenn solche videos auf YouTube ins Netz gestellt werden .
Solange "Erwachsene Fernsehmacher" Reality TV konzipieren wie z.B "Österreich sucht den Superstar", "Big Brother", "Deutschland sucht das Supermodel", "Tausche Familie", "Die Supernanny" etc., wen wunderts dann, wenn Jugendliche es ihnen gleich machen wollen ? Nur um Nuancen härter !
Es lebe das Sichergötzen an anderen Schicksalen !!!
Der Vergleich zwischen solchen Exzessen und Hirnweichmachern wie DSDS etc. ist völliger Schwachsinn!
Solche sog. "Jugendlichen" haben keinerlei Unrechtsbewußtsein mehr, ich bedaure das sagen zu müßen aber: Die sollte man mal richtig durchprügeln, und zwar mit voller Härte, nicht um der Strafe willen, sondern damit sie die Schmerzen ihrer Opfer kennenlernen. Diese ganzen "Sozialprogramme" sind doch alle Schwachsinn, sieht man doch was da rauskommt. Sind dadurch derartige Aktionen weniger geworden? NEIN, im Gegenteil, an den Schulen geht's heute schlimmer zu als je zuvor! Warum ? Weil der Täter durch Sozialarbeit etc. nicht bestraft wird. Daß man Unrecht getan hat, lernt man nur, wenn's einem selber weh tut, finanziell oder sonstwie!
dass ich nicht zu dieser gesellschaftsverstörten generation gehöre, damals in der schule war das mobbing ja schon verletzend genug, und jetzt kommt auch noch dazu dass man sich das ganze wann immer man will sich zu gemüte führt, und so seine eigene hemmschwelle herabsetzt. was die gesellschaft hier züchtet wird verheerende folgen haben, vielleicht werden diese menschen sogar das system zu grunde richten, man braucht sich ja nur die entwicklungen anschauen, sexualität, gewalt, entertainment/gewalt, käfiglandschaft, von wegen meinungsfreiheit(in manchen fällen spielts das nicht, und in zukunft schon gar nicht, die jugend hat ihre eigenen gesetze, die immer instinktmässiger werden, weil die normalen zu inhuman sind, klingt komisch is aber so)
Erziehung zu sozialer Disziplin, Normorientierung und Sittlichkeit ist seit Jahrzehnten passé. Der pädagogische Wahnwitz des laissez faire ist und hat Methode und gleicht dem faulen Stamm, der faule Früchte trägt. Zucht und Ordnung sind Unworte. Wen wundert es, wenn statt freier Menschen Barbaren aus den Löchern hervor kriechen?
möglicherweise hat es auch Einfluss, dass wir unsere Kinder schon im Babyalter in die Kinderkrippe abschieben müssen etc. Auch wenn sie krank sind leiden sie unter Liebesentzug weil sie da beinhart in den Kindergarten gesteckt werden und mit Medikamenten vollgepumpt werden. Die familiäre Wärme kommt da zu kurz. Und Scheidungen? Ich kenne Scheidungskinder, die sind geschädigt fürs leben. Die merken auch genau wie lieblos die Welt ist. Sie können damit leben, aber verarbeiten werden sie es nie. Wieviele Ehen werden bei uns schon geschieden? Die Rücksichtslosigkeit der Eltern (auch wenn viele nicht anders können) wirkt sich sicher enorm aus. Die Kinder verhalten sich dann auch so.
sind nicht das problem. kinder imitieren, was sie vorgesetzt bekommen, handeln nach dem verhalten ihrer idole. das heißt nicht, dass jeder, der kriegsspiele am computer spielt gleich losrennt und leute umballert.
das problem liegt vielmehr darin, dass papa und mama leider oft so sehr mit geld verdienen und ausgeben beschäftigt sind, dass sie ganz darauf "vergessen", ihren kindern ein vorbild zu sein - und der ersatz ist dann halt jackass oder ähnlicher schrott.
wie sollen unsere kinder soziale kompetenz lernen, wenn wir mit ihnen am samstag nicht in den wald sondern shoppen gehen, wenn papa seinen bmw anpreist während die welt im co2 erstickt, wenn wir kinder stundenlang vor den fernseher setzen, statt sich mit ihnen auseinander zu setzen!
Zucht und autoritäre Disziplinierungen sind allerdings kein Mittel, Barbarei einzudämmen, die Geschichte lehrt uns das nur allzu deutlich. Die Verrohung von Kindern und Jugendlichen am nicht verrohten Verhalten Erwachsener ihnen gegenüber festzumachen, ist Humbug.
Man erzieht, so man es tut, heutzutage auch nicht bloß zu sozialer Disziplin, sondern zu sozialem Bewußtsein, denn nur aus diesem heraus kann ein Mensch sozial verantwortungsbewußt agieren.
Die Sache ist ganz einfach:
Wer eine derartig riesige Plattform Millionen Menschen zur verfügung stellt, hat ebenso riesige Verantwortung.
Wegschaun, lüstern hinschaun und empört sein ändert nix.
Wir haben alle soziale Verantwortung in unserem Lebensbereichen, tragen wir die?
Offensichtlich ungenügend.
m.A. nach sieht die Praxis aber eher so aus dass die Eltern aufgrund fehlender Normorientierung gar nicht wissen wie sie "soziale Verantwortung" formulieren sollen, übrig bleibt dann mit dem Strom zu schwimmen.
Der Mensch reagiert nun mal auf Belohnung und Bestrafung, jeder der ehrlich ist kann das auch an sich selbst beobachten. Von jemandem der nach bestimmten Werten zur Disziplin erzogen wurde (und Disziplin bedeutet nicht Autoritätshörigkeit) kann man sich sich mehr Zivilcourage erwarten
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