Grund genug zur Sorge aber hatte sie. Denn nach einer Veranstaltung wurde sie von jungen Männern mit Skindhead-Outfit bespuckt und bedroht: "Wir wissen, was in Feldbach los ist, und wir werden dem nicht tatenlos zusehen", sagte ihr einer der Skins im Vorbeigehen und drohte auch gleich ihr und ihrer Familie. In der Nacht dann setzte Telefonterror ein: Rund 40 Mal läutete ihr Telefon, gemeldet habe sich nie jemand, sondern aufgelegt, um gleich wieder anzurufen, berichtet sie. Auch hätten sie die rechte Hand eindeutig zum Hitler-Gruß erhoben. Dass sie die Typen wiedererkennen würde, das bezweifelt Schweiner aber. "Dazu war ich viel zu schockiert."
Polizei überrascht
Die Polizei sei selbst überrascht gewesen, so Schweiner, denn zwar habe es vor mehreren Jahren Probleme gegebe, aber die wichtigen Personen würden seither im Gefängnis sitzen. Dennoch wurde sicherheitshalber Polizeischutz für das Kinder- und Jugendtheater sowie für die Veranstaltungen am Abend abgestellt.
Der Dienstag verlief denn auch ohne Zwischenfälle. Am Abend aber, beim Vortrag zum Thema "Was ist Rassismus?", tauchten die Skinheads wieder auf. Rund zehn Mann seien im Publikum verstreut anwesend gewesen und hätten Parolen geschrien. "Wir haben ja viele worst-case-Szenarien durchgespielt. Aber weder ich noch Bezirkshauptmann Plauder oder der Herr Ober (vom Verein Steirisches Vulkanland, Anm.) haben an so etwas geacht. Vielleicht war das irgendwie naiv", bedauert Schweiner. (sof/derStandard.at, 28.2.2007)
... auf die nerven gehen und ich sie nicht verteidigen moecht - aber so fair muss man schon sein ... die weit ueberwiegende mehrheit der skins is schon links oder zumindest unpolitisch (ois) - nicht nur in wien ... waren dann wohl eher naziskins - aber dass diese weichbirnen mehr auffallen wundert auch nicht ...
gebe ich dir recht :-)
wobei natürlich keine Pauschalisierung betrieben werden soll, bei uns in Graz (waren) es vorallem Leutz beim Roten Stadtrivalen, die Schwarzen haben durch ihre Fan-Kontakte nach Slowenien eher weniger Probleme damit.
Übrigens: bzgl. Subkultur/Fussballkultur würd ich Innsbruck eher als GroßDorf bezeichnen, is nur meine Meinung ;)
ich musste mich auch erst daran gewöhnen dass die st. paulianer ganz und gar nicht rechts sind ....
aber verdammt nochmal im ersten moment genau so aussehn .....
finds schön dass so eine starke nichtrechte .. und im prinzip auch antirechte jugendkultur in dieser stadt existiert.
Aber sicher nicht so naiv (eigentlich: bescheuert) wie die Idee einer "reinen arischen Rasse".
Das Phänomen der Degeneration existiert wie's aussieht nicht nur im Tierreich... (Sie wissen schon, begrenzter Genpool wieder und wieder gekreuzt...) - nicht auf Sie bezogen, sondern auf gewisse Recken mit Haarausfall :)
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.