Transportlogistik im Auktiongeschäft

6. März 2007, 13:39
posten

Die Kölner Agentur "art2move" bietet komplette Lösungen

Köln - Maßgeschneiderte Klima-Kisten oder sorgsam in Luftpolsterfolie und Karton Verpacktes haben derzeit Saison. Während Museen "nur" im Rahmen von Ausstellungen logistische Meisterleistungen zu absolvieren haben, gehört der Transport für Kunsthändler und Auktionshäuser zum Daily Business.

Im Auktionsgeschäft reicht die Bandbreite von Beförderungen im Handgepäck von Mitarbeitern in Begleitung von Security-Personal bis hin zu ganzen Ausstellungstourneen für Kunstwerke.

An einem Beispiel erklärt: In Frankreich entdeckten Experten von Christie's im Herbst 2005 das seit 60 Jahren verschollene Hauptwerk von Egon Schiele Herbstsonne II / Welke Sonnenblumen. Entsprechend der Nachfrage auf dem internationalen Kunstmarkt sollte es in London zur Versteigerung kommen. Den Wert taxierten die Experten mit mehr als fünf bis neun Millionen Euro, und das bedingt eine entsprechende Vermarktung. Bis zur Auktion im Juni 2006 sollte die höchstmögliche Zahl an einschlägig Interessierten die Pracht des Gemäldes bewundern.

Zigtausende Flugmeilen waren vorprogrammiert. Die Ausstellungstournee umfasste zahlreiche Stationen, darunter New York, Hongkong und für 24 Stunden auch Wien. Dann gilt es abgesehen vom transporttechnischen Aufwand auch Ausfuhrlizenzen zu beantragen, Vorgaben von Versicherungen zu berücksichtigen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Meist lohnt sich solch logistisches Tamtam - in diesen Fall wechselte das Kunstwerk für etwas mehr als 17 Millionen Euro den Besitzer.

Neben solch internen, auch von eigenen Abteilungen abgewickelten Bedarf, fällt natürlich auch käuferseitiger an. Wenn etwa wieder einmal eine Reihe deutscher Käufer bei einer Auktion in London kräftig zugelangt hat. Dann müsste sich nun jeder Einzelne um den Transport und allen damit verbundenen bürokratischen Notwendigkeiten wie Einholung von Kostenvoranschlägen, Exportlizenzen oder Zollbewilligungen kümmern. Ein arbeitsintensives Unterfangen, auf das sich, auch zum Vorteil für die Geldbörsen einkaufsfreudiger Sammler, "ART to move" spezialisiert hat.

Seit 2001 bietet die in Kölner Agentur für Kunsttransporte ein einzigartiges Leistungsportfolio, das - gemäß der genannten Anforderung - etwa einen Gruppenversand organisiert. Die Transportkosten werden dann geteilt, hinzu kommt eine separat angeführte Organisationsgebühr, insgesamt für den einzelnen Käufer noch immer deutlich günstiger und vermutlich weniger nervenaufreibend als in Eigenregie durchgeführt. "Wir arbeiten mit einem Netzwerk von Dienstleistern zusammen, mit internationalen Fachspeditionen, Verpackungsspezialisten, Zollagenten und Versicherungen." (kron / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 1.3.2007)

Share if you care.