"8tung für Alle" lautet der Titel des von der Sozialpädagogin Cornelia Schweiner initiierten und vom Land Steiermark finanzierten Projektes. Ein Erlebnis auf einer Straße ihrer Heimatstadt habe ihr die Notwendigkeit verdeutlicht, erzählt sie im Gespräch mit dem STANDARD. "Eine junge muslimische Frau ist wüst beschimpft worden, und kein Einziger hat ihr geholfen." Schweiner geht es vor allem um die Frage des Umgangs zwischen Mehr- und Minderheiten. "Wir diskutieren ja hier nicht, ob Zuwanderung ja oder nein, sondern wie wir hier vor Ort miteinander leben", erklärt die 27-Jährige.
40 Workshops
Es gehe aber nicht nur um Migration, betont Karin Bischoff, Pressesprecherin des Vereins Zara, der an die 40 zielgruppenspezifische Workshops bei der Veranstaltung durchführt. Unterschiede sollen dabei angesprochen, Vorurteile reflektiert werden – beispielsweise auch über politische Mitbewerber. Tatsächlich beteiligen sich alle Parteien an Aktionswoche und Rahmenprogramm, die Grüne Jugend ebenso wie die FPÖ.
Besonders anstoßen muss man die Teilnehmer dabei gar nicht, bilanziert Schweiner nach den ersten Erfahrungen. "Schon nach kurzer Zeit werden Vorurteile geäußert, die vorher nicht ausgesprochen worden sind, aber natürlich trotzdem da waren." Das österreichweit bisher einzigartige Projekt wird evaluiert, in einem halben Jahr soll überprüft werden, ob es tatsächlich zu Verhaltens- oder Einstellungsänderungen gekommen ist.
Wie Zuwandererintegration in Gemeinden funktionieren kann, ist auch Thema einer kommunalpolitischen Fachtagung der politischen Akademie der SPÖ, des Renner-Instituts, am 22. März, zu der man sich bei Johanna Kühbauer unter der Nummer (01) 804 65 01-43 anmelden kann. (moe, DER STANDARD, Printausgabe 1.3.2007)
"wir diskutieren nicht ob zuwanderung ja oder nein." welche arroganz. zum glück gibt es hierzulande den strache, sodass es sich övp und spö nicht leisten können, diesen leuten zu folgen. die österreicher wollen halt keine weitere massenzuwanderung und wer darüber nicht "diskutieren" will, wird halt bei der wahl abgestraft. so einfach ist das. gottseidank.
da sie so ziemlich als einzige Partei die Interessen der Österreicher vertritt. Umso wichtiger ist es, diese Interessen und die Forderungen der öst. Bürger offen zu artukulieren.
Zuwanderer müssen wissen, was von ihnen erwartet wird und diese Erwartungen erfüllen.
Ausländer abzulehnen, weil sie Ausländer sind ?
Wollen die Österreicher die Ausländer aber dann wirklich, wenn die so tun, als wären sie brave Österreicher ?
Sie haben offenbar immer alles getan, um bei anderen gut anzukomen, und nicht, weil es Ihnen ein Anliegen war...
WANN ist denn ein Ausländer ein GUTER Ausländer ? Wenn man ihn nicht mehr als solchen erkennt ? Wissen Sie überhaupt, was Sie da daherfaseln ?
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