Austria Center Vienna erwartet Rekordjahr

15. März 2007, 08:39
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13 Großkongresse 2007

Wien - Das Austria Center Vienna (ACV) erwartet für 2007 mit 13 Großkongressen Umsatzsteigerungen von mehr als 10 Prozent und manifestiert nach eigenen Angaben damit Österreichs größtes Kongress-Zentrum im internationalen Spitzenfeld. 2006 schrieb das ACV zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen, heißt es in einer Presseaussendung von heute, Mittwoch.

Mit 196 Veranstaltungen - 2005 waren es 146 - wurde der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um weitere 550.000 Euro auf mehr als 16 Mio. Euro gesteigert. Auf Grund des wirtschaftlich ausgeglichenen Ergebnisses kann das ACV einen Teil der Pacht mitfinanzieren.

Im vergangenen Jahr habe das ACV sehr auf den lokalen Markt gesetzt. Damit konnte die Lücke, die durch fehlende Großkongresse entstand - bedingt durch den Bettenmangel während der EU-Präsidentschaft - durch zahlreiche Veranstaltungen vor allem aus dem Corporate-Bereich geschlossen werden. "Unsere Erwartungen sind voll erfüllt worden - die Wiener haben das ACV Neu voll angenommen," sagte Thomas Rupperti, Vorstand des ACV-Betreibers IAKW-AG, dazu.

Auftakt im März

Der Reigen der Großkongresse im ACV beginnt Anfang März, wenn rund 16.000 Radiologen in Wien erwartet werden. Für Stadt und Bund bedeutet dies laut Austria Center eine Wertschöpfung von mehr als 30 Mio. Euro. Der Radiologen-Kongress (ECR) ist der einzige Kongress seiner Art in Europa, der immer am gleichen Ort stattfindet. Die Organisatoren haben sich bereits für die nächsten zehn Jahre auf das Austria Center Vienna festgelegt. Zu den

Stammkunden zählt auch die EGU (European Geosciences Union). Anfang Mai findet der Kongress der Audio Engineering Society (AES) statt, danach kommt die Europäische Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) zu ihrem Jahreskongress.

Neben zahlreichen wissenschaftlichen Kongressen stellt das ACV heuer auch seine Kernkompetenz in der Durchführung von Tagungen der Internationalen Organisationen unter Beweis: Im Juni findet das "7th Global Forum on Re-Inventing Government" statt, zu dem der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, 2.000 hochrangige Teilnehmer nach Wien lädt. Diskutiert werden unter anderem Themen wie "verantwortungsbewusste Regierungsführung" aber auch die Rolle von Public-Private-Partnership-Modellen.

Optimismus

Rupperti blickt angesichts der Buchungslage optimistisch in die Zukunft: "Vor allem europäische Großkongresse, das sind also jene mit einer Teilnehmerzahl ab etwa 3.000 Personen und einem Bedarf von mehreren tausend Quadratmetern an Ausstellungsfläche, haben keine große Auswahl mehr an Destinationen, die ihre Kongresse aufnehmen können. Internationale Verbände erheben in der Regel recht hohe Qualitätsansprüche, und dann bleibt tatsächlich nur eine Hand voll Städte übrig." (APA)

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