Feuer auf hoher See: Japanische Walfangflotte wird aus Gefahrenzone gebracht

1. März 2007, 20:22
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Nach fast zwei Wochen wird der Fangeinsatz vorerst für beendet erlärt - Fänger sollen zu späterem Zeitpunkt wieder auslaufen

Wellington/Tokio - Die japanische Walfangflotte hat sich am Mittwoch von der Antarktis aus auf den Heimweg begeben. Fast zwei Wochen nach dem Ausbrechen eines Feuers auf dem Walfangschiff "Nisshin Maru" erklärte die japanische Fischereibehörde am Mittwoch, der Brand habe Teile der Schiffsausrüstung so stark beschädigt, dass dieser nicht auf See repariert werden könne.

Bei dem Brand ist am 15. Februar ein Seemann ums Leben gekommen. Das Schiff konnte nicht mehr manövriert werden und musste zur Stabilisierung zwischen zwei Booten vertäut worden. Die neuseeländische Regierung und Umweltschützer hatten die Japaner nach dem Feuer auf dem Walfänger aufgefordert, das Schiff so schnell wie möglich aus der sensiblen Ökozone zu bringen. Die Walfänger haben jegliche Hilfe von Greenpeace, deren Schiff immer in der Nähe blieb abgelehnt.

Der Direktor des japanischen Walforschungsinstituts, Hiroshi Hatanaka kündigte an, die japanische Walfangflotte werde im Dezember in die Antarktis zurückkehren. Zuvor werde die "Nisshin Maru" nach ihrer Reparatur zum Walfang in den Nordpazifik aufbrechen. (APA/dpa)

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    Das Walfängerschiff "Nisshin Maru" in der Mitte wollte sich weder von Greenpeace (rechts) und der Oriental Bluebird (links) helfen lassen

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