UIAG bleibt an der Börse

19. März 2007, 16:11
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Gesetzliche Nachfrist bis 28. Mai - Börse-Rückzug war nicht geplant - Nur 1 Prozent nehmen Pflichtangebot an

Wien - Die auf Beteiligungsfinanzierungen spezialisierte Unternehmens Invest AG (UIAG) bleibt auch nach Ablauf des öffentlichen Pflichtangebotes der Cross Industries AG weiterhin an der Wiener Börse notiert. Lediglich 1 Prozent der 25,37 Prozent UIAG-Aktien, die sich noch im Streubesitz befinden, seien bis 22. Februar eingeliefert worden, teilte die Cross Industries am Mittwoch mit. Die gesetzliche Nachfrist von drei Monaten läuft noch bis 28. Mai.

Das Pflichtangebot sei für insgesamt 42.138 Stück Aktien angenommen worden, was einem Anteil von 1,05 Prozent am Grundkapital der UIAG entspricht. Der Anteil der Cross Industries der KTM-Mehrheitaktionäre Stefan Pierer und Rudolf Knünz an der UIAG beträgt nunmehr rund 55,98 Prozent. Die Höhe des Pflichtangebotes betrug 15,46 Euro je Aktie.

Von 30 auf 55 Prozent

Nach der Übernahme eines größeren Aktienpaketes im Dezember von den bisherigen Aktionären Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) und der RZB Private Equity Holding stieg der Cross-Anteil von zuvor 30 auf knapp 55 Prozent. 3-Banken Beteiligung GmbH (Oberbank Gruppe, BKS-Gruppe und BTV-Gruppe) hält knapp 20 Prozent. Bereits damals wurde betont, dass weder eine Verringerung des Streubesitzes noch gar ein Rückzug von der Börse geplant sei.

"Die UIAG ist das führende Unternehmen für Beteiligungsfinanzierung in Österreich und hat eine Reihe österreichischer Unternehmen an die Börse gebracht. Dieser erfolgreiche Weg soll verstärkt durch die Cross Industries AG als Mehrheitseigentümer fortgesetzt werden", heißt es in der heutigen Pressemitteilung. (APA)

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