Konzern führt neue "vielleicht illegal" Kategorie ein

23. Juli 2007, 12:56
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Umstrittenes Windows Genuine Advantage unterscheidet nun nicht mehr nur schwarz und weiß, sondern kennt auch gelb

Der Softwarekonzern Microsoft hat eine neue Kategorie in seiner Antipiraterie-Software eingeführt. Die nicht unumstrittenen so genannte "Windows Genuine Advantage Notification", die überprüft ob eine Windows-Version legal beziehungsweise illegal ist, und dann bestimmte Download-Inhalte frei gibt oder auch nicht, kennt nun nicht nur "legal" oder "illegal" sondern auch "vielleicht illegal".

"Yellow State"

Die offizielle Bezeichnung der neuen Kategorie lautet "Yellow State", so der Softwarekonzern gegenüber US-Medien und wird in dem diese Woche veröffentlichten Update ausgeliefert. Die neue Kategorie kann etwa dann auftreten, wenn AnwenderInnen bei einer Echtheitsüberprüfung ihrer installierten Software einen lokalen Fehler oder einen Netzwerk-Fehler haben.

Download möglich

Auf Systemen auf denen sich "vielleicht illegales" Windows befindet, erhalten ein Pop-Up mit dem Hinweis, dass die Windows Validation nicht abgeschlossen werden konnte. Allerdings - im Gegensatz zu der Einstufung "illegal" - kann nun trotzdem ein Download von Software vorgenommen werden. Die AnwenderInnen können entscheiden, ob sie sich mit dem Problem näher auseinandersetzen wollen, die Nachricht ignorieren oder jede weitere Nachricht einfach unterdrücken wollen, so Microsoft. Der Softwarekonzern hofft so im Bereich Kundenfreundlichkeit punkten zu können.(red)

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